Strache spricht von 'gezieltem Rufmord'

Ibiza-Video

Strache spricht von 'gezieltem Rufmord'

Ex-Vizekanzler erstattete nun auch in Deutschland Anzeigen
Der über die Ibiza-Affäre gestolperte Ex-FPÖ-Chef und Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache beschäftigt nicht nur die heimische, sondern auch die deutsche Justiz mit der Suche nach den für das Lockvogel-Video Verantwortlichen. Er hat auch in Deutschland Anzeige gegen alle Personen erstattet, "die für die Herstellung, Verbreitung und Veröffentlichung des sog. Ibiza-Videos mitwirkend verantwortlich sind".
 
Auf Facebook spricht Strache davon, dass es um „volle Aufklärung, Würde, Gerechtigkeit und Wahrheit gegen den völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Gesamtkontext des kriminell erstellten und zusammengeschnittenen 7 Minuten Ibiza-Videos“ gehe. „Hier wird gezielter Rufmord mit unzähligen Straftaten gegen meine Person versucht!“
 

Anzeigen auch in Österreich

Sowohl die Staatsanwaltschaft München als auch die Staatsanwaltschaft Hamburg haben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Montag bestätigt, dass Anzeigen Straches eingegangen sind. Jetzt werde geprüft, ob die Straftatbestände "Zugänglichmachen von Bildaufnahmen, die geeignet sind, dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich zu schaden" und "Zugänglichmachen von höchstpersönlichen Bildaufnahmen" erfüllt sind, teilten die Münchner Ankläger mit.
 
In Österreich brachte Strache Sachverhaltsdarstellungen gegen drei Personen ein, denen er Täuschung, Urkundenfälschung, Missbrauch von Ton- und Abhörgeräten sowie Verdacht der Datenverarbeitung in Gewinn- und Schädigungsabsicht vorwirft. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt, im Bundeskriminalamt wurde eine Sonderkommission eingerichtet.

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