Familie forderte Herausgabe

Strache tobt: "Haiders Blutproben sind verschwunden"

Nachdem die Familie des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider, fristgerecht nach 10 Jahren, die Herausgabe der Blutproben forderte, bekam sie eine Ablehnung. Markus Kitz, der Sprecher der Klagenfurter Staatsanwaltschaft erklärte dies schlichtweg damit, dass es keine Proben mehr gebe. Das bringt den ehemaligen FPÖ-Chef HC Strache auf Facebook zum Toben. Er spricht in einem Wut-Posting von einem "unfassbaren Skandal" und wittert eine Verschwörung.

"Das wirft nun mehrere Fragen auf: Was ist mit den Proben passiert? Warum wurden sie nicht aufgehoben, wie dies eigentlich rechtlich notwendig gewesen wäre? Ein unfassbarer Skandal! Hier muss dringend das Vorgehen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, die bereits kurz nach dem schrecklichen Unfall, bei dem Haider ums Leben kam, die Untersuchungen einstellte und vielen weiteren Hinweisen nicht nachging, untersucht werden", fordert nun der ehemalige FPÖ-Chef. 

Proben mehrfach überprüft

Das Ergebnis der mehrfachen Überprüfungen der Blutproben war immer dasselbe: Haider hatte 1,8 Promille Alkohol im Blut und sein Tod wurde als Unfall zu den Akten gelegt. Für die Justiz ist der Fall damit schon lange erledigt. Die Proben wurden damals an der Gerichtsmedizin in Innsbruck und sogar in München nochmals überprüft und dann vernichtet.
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