Übersetzer sorgt für Lacher im Internet

Lost in Tsipras

Übersetzer sorgt für Lacher im Internet

Der Übersetzer der Pressekonferenz wird zum Internet-Hit.

Beim Staatsbesuch des griechischen Neo-Premiers Alexis Tsipras am Montag stahl einer allen die Show: Der Griechisch-Übersetzer. Mit halbfertigen Sätzen und fehlenden Vokabeln ließ er nicht nur Bundeskanzler Werner Faymann, sondern auch die anwesenden Journalisten ratlos zurück und:  Er mausert sich inzwischen zur Lachnummer im Internet.

Darüber lacht bereits das ganze Internet
Diese Sternstunde der Übersetzungs-Kunst aus dem österreichischen Bundeskanzleramt beim Staatsbesuch von Alexis Tsipras können Sie übrigens hier hören:


Was er stammelte
Egal ob „schwarze Geld“ oder „Winde, die wehen werden“ – der vom Bundeskanzleramt höchstpersönlich gestellte Übersetzter begeistert mit österreichisch-griechischem Dialekt und Top-Sagern. Er stottert, er stockt und ist hörbar überfordert. Spaßfaktor: 100. Erkenntnisgewinn: Leider null.

Vier Augen Gespräch mit Kanzler
Eigentlich trafen sich Faymann und Tsipras zum Gespräch in Wien um sich über Griechenland-Krise, dem Euro, Korruptionsbekämpfung und der Ukraine zu unterhalten. 1,5 Stunden dauerte das Zusammentreffen der beiden, bei dem Tsipras am Ende bekräftigte in Faymann "einen neuen Freund gefunden" zu haben.

Update:
Wie das Bundeskanzleramt jetzt bekannt gab, war ihnen der Übersetzer für den Tsipras-Besuch vom Österreichischen Verband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscher empfohlen worden. Mit einer solchen Arbeit hatte dann aber wohl niemand gerechnet.

„Wir gehen nicht davon aus, dass wir ihn noch einmal buchen werden“, erklärte Kanzler-Sprecher Matthias Euler-Rolle im Gespräch mit ÖSTERREICH

 

Autoren: D. Müllejans, P. Köstenberger

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