Was Kurz in Davos wirklich plant

Kanzler bei Top-Treffen

Was Kurz in Davos wirklich plant

Was der Kanzler plant und warum er Greta Thunberg bewusst verpasst.

Den großen Auftritt von Greta Thunberg und Donald Trump - den äußerst ungleichen "Stars" - beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos wird Sebastian Kurz verpassen. Ein vermutlich bewusster Schritt. Die junge Klimaaktivistin polarisiert schließlich genau VP-Wähler besonders.

Ab Donnerstag wird der VP-Kanzler freilich trotzdem das Treffen der wirklich Mächtigen dieser Welt besuchen. Und dabei sein außenpolitisches Profil weiter stärken.

Seine zwei Schwerpunkte bei der kurzen Visite im verschneiten Bergdorf mit den horrenden Zimmerpreisen sind Standort-Politik und Klimaschutz. Passend zu seiner neuen türkis-grünen Koalition steht dieses Jahr schließlich auch das Elite-Treffen unter dem Motto "Kampf dem Klimawandel".

Dieser ermöglicht freilich auch der Wirtschaft neue Geschäftsfelder.

Kurz trifft erneut den Apple-Chef in Zürich

Meeting. Am Donnerstagnachmittag soll der türkise Regierungschef per Linienflieger in Zürich landen und dort gleich den ersten Top-Promi treffen: Tim Cook, den Chef von Apple. Diesen hatte er bereits vergangenes Jahr in Davos und im Sommer im Silicon Valley getroffen. Der Apple-Boss wollte aber damals keine Fotos in seiner Zentrale. Das dürfte in Zürich anders sein.

Zum Abendessen - zu diesem wird auch Finanzminister Gernot Blümel dazustoßen, der ebenfalls an Diskussionsrunden in Davos teilnimmt - wird Kurz WEF-Präsident Borge Brenden und Jared Cohen treffen.

Freitag in der Früh steht dann ein Treffen mit dem Oppositionsführer von Venezuela, Juan Guaidó, auf seinem Terminplan. Kurz unterstützt ihn - ebenso wie US-Außenminister Mike Pompeo - als Interimspräsidenten.

Kurz will mit ihm eine "stärkere Unterstützung der EU für freie und demokratische Wahlen in Venezuela besprechen. Bevor er dann Freitagmittag eine Rede im Congress Center halten soll.

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