Blaue Länder fordern Konsequenzen

Wer in der Spesenaffäre in der FPÖ noch zittern muss

Nicht nur Strache und seine Frau sollen ausgeschlossen werden, sondern auch jene, die die Spesengebahrung zuließen.

In der FPÖ wollen einige Länder – Oberösterreich, Vorarlberg, Tirol und Salzburg – jetzt Tabula rasa machen. Das heißt: Nicht nur Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und dessen Frau Philippa sollen nach dem Willen dieser Kreise aus der FPÖ ausgeschlossen werden. Auch „jene, die diese Spesengebahrung unterzeichneten und zuließen, müssen zur Verantwortung gezogen werden“, so ein FPÖ-Spitzenmann zu ÖSTERREICH.

In der letzten FPÖ-Präsidiumssitzung habe Salzburgs FP-Chefin Marlene Svazek etwa FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky explizit auf die Strache-Spesen angesprochen: „Wenn Du das abgesegnet hast, musst Du auch gehen“, soll der einstige Vilimsky-Schützling ihm gesagt haben, berichten Sitzungsteilnehmer. Vilimsky, der auch Finanzreferent der FPÖ ist, soll das in Abrede gestellt haben. Er war – so wie andere in der Bundes-FPÖ – freilich für das branchenunübliche Gehalt von Philippa Strache (sie erhielt als Social-Media-Beauftragte der FPÖ 9.500 Euro im Monat) verantwortlich.

Konflikt mit Wien. Den Mietzuschuss und die sonstigen Spesen von Ex-FP-Chef Strache hatte die FPÖ Wien zu verantworten. Was wiederum FPÖ-Chef Dominik Nepp ins Visier dieser blauen Aufräumgruppe bringt.

Isabelle Daniel

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