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Nächste Woche im Gefängnis

Westenthalers neues Leben im Häfen

Am 20. August muss Westenthaler in der Justizanstalt Simmering seine Haft antreten.

Für den früheren BZÖ-Chef und FPÖ-Politiker Peter Westenthaler wird es ernst: Am Montag, 20. August, also nächste Woche, muss der Ex-Politiker seine Haftstrafe in der Justizanstalt Simmering antreten. Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) hatte Mitte März bestätigt, dass der 50-Jährige vier Monate im Gefängnis verbringen muss – erst dann kann er um eine Fußfessel ansuchen. Westenthaler war im „Bundesliga-Verfahren“ wegen schweren Betrugs und Untreue zu zwei Jahren Haft – davon acht Monate unbedingt – verurteilt worden. Eigentlich hätte er schon im Mai die Haft antreten müssen, doch Richterin Marion Hohenecker gewährte ihm Aufschub.

Westenthaler hofft jetzt auf raschen Freigang

Westenthaler wollte zu seinem Haftantritt am Montag kein Interview geben. Laut oe24-Recherchen hat der nunmehrige Verlagsleiter des Magazins „Alles Roger?“ aber bereits eine Stippvisite in der Haftanstalt absolviert. Und Westenthaler kann darauf hoffen, sehr bald als Freigänger jeden Tag ins Büro fahren zu dürfen – nur die Nächte müsste er dann in seiner Zelle in der Haftanstalt verbringen, sagen Justizinsider.

© TZ ÖSTERREICH/Artner

In so einer Zelle wird Westenthaler ab 20. August sitzen müssen.

In der Haftanstalt will er ein Enthüllungsbuch schreiben

Im oe24.TV-Interview im März hatte Westenthaler angekündigt, ein „Enthüllungsbuch“ zu schreiben: „Vielleicht hat der Gefängnisaufenthalt ja auch noch den Nutzen, über dieses Verfahren ein Buch zu schreiben.“ Immerhin habe ihn das Verfahren „wirtschaftlich ruiniert“.

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