Wirbel um

FPÖ empört

Wirbel um "Mordaufruf" gegen Kickl

Der Vorwurf wiegt schwer. Auf der Facebook-Seite des Grünen-Politikers Karl Öllinger soll ein User zum Mord an Innenminister Kickl aufgerufen haben. FPÖ-Chef Strache reagierte am Montag auf Facebook „Ohne Worte! Man stelle sich vor, es hätte diesen "Aufruf" auf einer FPÖ Seite gegeben. Solche Gewalt-Postings sind nicht zu tolerieren.“

Aufregung um Kommentar

Ausgangspunkt ist ein Facebook-Posting des ehemaligen Grünen-Nationalrats Karl Öllinger. Dieser machte sich dabei über die Facebook-Aktion des Innenministers lustig und erheitert dabei seine Anhänger. Ein User kommentierte diesen Beitrag dann mit dem Satz: „Man könnte ja untern Tisch wie Stauffenberg … hmhm.“ Die rechte Seite „fmpolitics“ sieht darin einen Mordaufruf gegen Kickl und kritisiert den Grünen-Politiker, dass der Kommentar stundenlang nicht gelöscht wurde. Zur Erklärung: Der User soll dabei auf das gescheiterte Hitler-Attentat von Carl Schenk Graf von Stauffenberg im Juli 1944 angespielt haben.

Öllinger selbst reagierte umgehend auf den Bericht. Auf Facebook rechtfertigt sich der Grünen-Politiker: Er habe den Kommentar sofort gelöscht, als ihn ein User darauf aufmerksam machte.“What’s the problem?“. Dann geht Öllinger zum Angriff über „Ist schon ziemlich widerlich, wie manche Rechte arbeiten!“, so der Grünen-Politiker. Ein FPÖ-Fan hätte sich besonders hervorgetan, den Blog-Beitrag so oft wie möglich zu teilen. Der gleiche User habe im gleichen Thread dann dazu aufgerufen, Steine zur Demo gegen Schwarz-Blau mitzunehmen, und damit zur Gewalt aufgerufen. Auch dieser Kommentar wurde gelöscht.

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