Heute Showdown im TV

Die letzten Tricks im Wahl-Finish

Die Wahlkampfchefs von Hofer und Van der Bellen sagen, was ihre Kandidaten im ORF planen.

Heute wollen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer noch einmal um jede Stimme kämpfen. Um 20.15 werden die konträren Bundespräsidentschaftskandidaten sich schließlich ihrem letzten „Duell“ im ORF vor der Wahl stellen. Drei Tage vor dem Entscheidungstag kann dieser Talk die Wahl entscheiden. „Den Kandidaten darf heute kein Fehler passieren“, sagt Polit-Berater Thomas Hofer. Das sehen die Wahlkampfteams von Van der Bellen und Hofer freilich ähnlich.

Wie sich die Kandidaten heute vorbereiten

Van der Bellen will sich auf das Duell in „Gesprächen mit Experten, seinem Team und Bürgermeistern vorbereiten“. Er setze auf „Fakten“, berichtet sein Wahlkampfleiter Lothar Lockl ÖSTERREICH.

Norbert Hofer wird heute einen kurzen Termin wahrnehmen, sich dann in Pinkafeld zurückziehen und sich „in Eigenregie auf die Diskussion“ einstellen, sagt sein Wahlkampf-Chef Herbert Kickl ÖSTERREICH. Er betont, dass sein Kandidat „seine Wähler bestärken will, wirklich zur Wahl zu gehen, und Unentschlossene noch überzeugen will.“ Ein ähnliches Ziel haben Van der Bellen und Lockl.

Kickl: »Lostag«, Lockl: »Gegen dunkle Tricks«

Kickl erklärt zudem, dass FP-Kandidat Hofer klar machen werde, dass der Wahlsonntag ein „Lostag für Österreich“ werde. „Viele Menschen sprechen Hofer darauf an, dass das politische System in Österreich nicht mehr normal ist. Hofer will eine Rückkehr zur Normalität.“ Lockl sagt hingegen: „Van der Bellen möchte zeigen, dass er für Veränderung steht, aber unser Land liebt und das Haus Österreich daher nicht zerstören will.“ Er hoffe, dass „Hofer nicht wieder auf dunkle Tricks und Untergriffe gegen VdB setzt.“

Hofer will mit Anti-Elite und Bürgernähe punkten

Mit diesen Themen möchte FP-Hofburg-Kandidat Hofer im ORF-Duell gewinnen.

  • Lostag für Österreich: Norbert Hofer will den Wahltag zum Lostag erklären. Er wolle das Land „zur Normalität zurückführen“. Eine Kampfansage gegen die Regierung.

  • Anti-Establishment: Der FP-Kandidat möchte sich heute als jener präsentieren, der gegen das Establishment aufsteht, während Van der Bellen der „Kandidat der Eliten“ sei.

  • Direkte Demokratie: Zudem möchte Hofer „mehr direkte Demokratie“ geloben und eine „veränderte“ EU fordern.

Van der Bellen setzt auf Jobs und Erfahrung

Alexander Van der Bellen will Kampf gegen Arbeitslosigkeit in Mittelpunkt rücken.

  • Programm für Österreich: Alexander Van der Bellen möchte einen „Kampf gegen Arbeitslosigkeit“. Er will darstellen, dass er mit der „jetzigen oder neuen Regierung“ um Maßnahmen ringen würde.

  • Veränderung: Der Kandidat will „Veränderungen“ für Land und in der Politik „vorantreiben, ohne das Haus ­Österreich zu zerstören“.

  • Leistungsträgertag: Einen Tag im Jahr solle sich die Republik vor den Leistungen der Bürger verbeugen. Van der Bellen will Regionen einbeziehen.

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