Das spricht für Hofer-Sieg: Der Zorn der Wutbürger

Hofburg-Wahl

Das spricht für Hofer-Sieg: Der Zorn der Wutbürger

Trump-Triumph in den USA könnte auch Norbert Hofer in die Hofburg bringen.

Geht es nach der letzten Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH, dann ist Norbert Hofer hauchdünner Favorit für die Wahl am 4. Dezember. In der letzten Erhebung von 14. bis 16. 11. (800 Telefon- und Online-Interviews) kommt der FPÖ-Mann auf 52 % – VdB nur auf 48. Allerdings lässt die Schwankungsbreite (max. 4 %) auch einen VdB-Sieg zu. Doch was spricht konkret für Hofer?

Wut-Stimmung: Wie die US-Präsidentenwahl zeigt, sind Wutbürger derzeit obenauf. Viele wollen es „dem Establishment“ zeigen – und hier schwimmt Hofer – obwohl seit Jahren Spitzenpolitiker – gekonnt mit. Trump hat er übrigens sofort gratuliert.

TV-Duelle: Hofer wirkt an- und untergriffiger, jedenfalls aber agiler. Er war Kommunikationstrainer.

Streitthemen weggelächelt: Konfliktthemen wie Öxit oder den Brutalwahlkampf in sozialen Netzwerken lächelt Hofer gekonnt weg. Wer erinnert sich noch dar­an, dass die FPÖ zu Jahresbeginn noch aus der EU austreten wollte? Eben – keiner.



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