Hans Söllner sorgt mit Anti-Hofer-Song für Wirbel

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Hans Söllner sorgt mit Anti-Hofer-Song für Wirbel

Das bayrischer Reggae-Revoluzzer sorgt mit einem Anti-Hofer-G'stanzl für Aufsehen.

 

Hans Söllner ist ja bekanntlich nicht gerade auf den Mund gefallen. Der bayrische Rasta-Revoluzzer scheut auch nicht den Konflikt mit den Granden der Politik nicht. Vor allem in der bayrischen Polit-Szene gilt der exzentrische Liedermacher als persona non grata. Stoiber aber vor allem Seehofer sind dabei ständige Zielscheibe, seiner Schmäh-Lieder. Aber auch mit der heimischen FPÖ hat das bayrische Urviech so seine Probleme.  

Söllner: Strache ist ein "Sozialkrüppel"
In der Vergangenheit bezeichnete er Strache und Haimbuchner etwa als „Sozialkrüppel“. Die FPÖ wiederum holte damals zum Gegenschlag aus und warf dem Musiker „Probleme mit Drogen“ vor.  Das Verhältnis zwischen der Partei um dem Sprücheklopfer ist gelinde gesagt gereizt.

Dass Söllner sich jetzt auch im Zuge der Hofburg-Wahl zu Wort meldet, ist damit nicht weiter verwunderlich, doch dieses Mal holt der Bayer zum musikalischen Gegenschlag aus und kramt dafür den Söllner Klassiker „Da Hofa“ aus der Mottenkiste und interpretiert sein G'stanzl neu.

 

„Da Hofa gründet a Partei, Plakate hängt er auf. Heit sans nemma de Juden,  heit hoaßt’s, Asylbewerber raus“, persifliert er die Partei in seiner Neuinterpretation.

Und die Moral von der G‘schicht, wenn‘s überhaupt no ane gibt, wer ned woaß wos er wählen soll, der wählt wos er is, der oane geht, der ondre kimmt, Faschisten sterben ned aus“, schließt Söllner sein musikalisches Statement. Seine Fans feiern den Clip und ziehen in der Kommentarfunktion auf Facebook gegen die FPÖ ordentlich vom Leder.

„Danke fürs umschreiben des Liad bleibt leider immer aktuell der Faschismus stirbt anscheinend niemals aus“, heißt es da etwa. Übrigens auch die Österreichische Reggae-Kombo Iriepathie hat einen Anti-Hofer-Song geschrieben.



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