Norbert Hofer

Hofburg-Wahl

Hofer: "Bin unendlich traurig"

Nachdem Wahlsieg Van der Bellens erkannte der FPÖ-Kandidat die Niederlage an.

FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer zeigt sich in einer ersten Reaktion nach seiner Niederlage bei der Bundespräsidentschaftswahl enttäuscht. "Ich danke Euch sehr herzlich für die großartige Unterstützung. Ich bin unendlich traurig, dass es nicht geklappt hat. Ich hätte sehr gerne auf unser Österreich aufgepasst", erklärte Hofer via Facebook. Später im ORF erklärte er: "Ich bin nicht böse."

+++ Alle aktuellen Ereignisse gibt es HIER im LIVE TICKER +++

Zugleich gratulierte Hofer Alexander Van der Bellen zu seinem Erfolg. "Ich bitte alle Österreicherinnen und Österreicher, jetzt zusammen zu arbeiten und zusammen zu halten. Wir alle sind Österreich - unabhängig von unserer Wahlentscheidung", so Hofer weiter.
 

Auch FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat am Sonntag die Niederlage von FPÖ-Kandidat Norbert Hofer bei der Bundespräsidentschaftswahl eingeräumt. Kickl gratulierte Alexander Van der Bellen und seinem Team und dankte allen Hofer-Wähler und dem freiheitlichen Kandidaten selbst, "der in den letzten 10 Monaten unmenschliches in diesem Wahlkampf geleistet hat", wie Kickl in der FPÖ-Wahlzentrale sagte.

© TZOE/kernmayer
Kickl Stenzel
× Kickl Stenzel


Quelle: TZO/Kernmayer

"Wir haben trotzdem ein historisches Ergebnis in der Geschichte der freiheitlichen Partei erreicht und eine hervorragende Ausgangsbasis für weitere Wahlgänge gelegt." Er gehe davon aus, dass es den "Kräften gegen die Veränderung" ein letztes Mal gelungen sei, eine Niederlage abzuwenden. "Das war eine Situation einer gegen alle", trotzdem habe man einen guten Wahlkampf hingelegt, erklärte der Kampagnenleiter Hofers.

Der FPÖ-Präsidentschaftkandidat werde nun im nächsten Nationalratswahlkampf eine wichtige Rolle spielen, so Kickl. "Hofer ist eine Persönlichkeit, die die österreichische Politik braucht." Hofer werde das "hervorragende Team der Freiheitlichen mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache an der Spitze in einem Nationalratswahlkampf verstärken".



OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten