Wirbel um Schock-Plakate auf der MaHü

Mitten in Wien

Wirbel um Schock-Plakate auf der MaHü

Rassistische Plakate schockierten am Mittwoch Passanten in Wien

In vier Tagen wird endlich ein neuer Bundespräsident gewählt. Der Wahlkampf befindet sich nun in der entscheidenden Phase und verkommt immer mehr zu einer Schlammschlacht. Nun erreichte dieser einen neuen Tiefpunkt.

Wer am Mittwoch morgen durch die Wiener Mariahilfer Straße spazierte, staunte wohl nicht schlecht. An mehreren Geschäften waren rassistische Plakate befestigt, die an NS-Parolen erinnerten. „Araberschuft, du wirst hier nicht bedient! Nur für A(ust)RIER! So wahr mir Gott helfe.“

© oe24

Die Plakate sind dabei im Design der FPÖ gestaltet und geben vor, Wahlwerbung für Norbert Hofer zu machen. Die FPÖ distanzierte sich entschieden von den Plakaten. Toni Mahdalik, Leiter der Pressestelle Wien, wütet in einer Aussendung: "Wer gelaubt (sic!) hat, dass es nach den schäbigen Ausfällen eines vor Geld stinkenden Systemprofiteurs in Richtung Norbert Hofer mit behindertenfeindlichen Rülpsern nicht mehr tiefer geht, wurde durch gefakte FPÖ-Plakate und Pickerln auf der Mariahilfer Straße oder am Ring eines Besseren belehrt", sagt FPÖ-Landesparteisekretär Stadtrat Toni Mahdalik. Die FPÖ distanziert sich von den rassistischen Aussagen auf den gefälschten FPÖ-Plakaten, welche möglicherweise sogar aus dem Dunstkreis jener dunkelgrünen AMS-Stammkundschaft kommen, die am zweiten Adventsamstag nicht nur mit jenseitigen Parolen in gegen den freiheitlichen Präsidentschaftskandidaten agitiert sondern auch der Wiener Wirtschaft zur Haupteinkaufszeit massiven Schaden zufügt. "

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten