Brutaler Poker um Kurzarbeitsmodell

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Brutaler Poker um Kurzarbeitsmodell

Am 29. Juli soll neues Modell der Corona-Kurzarbeit durch den Ministerrat gehen.

 Derzeit verhandeln ÖGB und Wirtschaftskammer auf Hochtouren - doch es knirscht gehörig im Gebälk, wie ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian in ÖSTERREICH am Sonntag erkennen ließ. "Die Diskussionen mit den Arbeitgebern sind sehr intensiv", so der Arbeitnehmervertreter, "aber ich glaube, wir werden eine Lösung finden." und Katzian macht auch klar, dass Kurzarbeitsanträge nicht mehr "durchgewunken werden dürfen": "Die Kurzarbeit soll für jene da sein, die sie wirklich brauchen, und nicht als Optimierungsmodell für manche Unternehmen."

Bis zu zwei Jahre. Tatsächlich soll das neue Modell auf mehrere Jahre angelegt werden - und vor allem der Industrie die Möglichkeit bieten, auf einen Einbruch der Exporte reagieren zu können.

Sommerministerrat. Fertig sein sollte das neue Modell jedenfalls beim Sommerministerrat, der schon für den 29. Juli geplant ist. Knapp genug - es muss spätestens Mitte September in Kraft treten können.

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