Das müssen Sie zum Profi-Heer wissen

Volksbefragung

Das müssen Sie zum Profi-Heer wissen

Alles, was Sie für die Volksbefragung am Sonntag wissen sollten.

1 Wie funktioniert das neue Berufsheer?
Das Heer wird durch 7.000 Zeitsoldaten und 9.300 Profimiliz-Soldaten neu aufgestellt. Die teuren Berufssoldaten werden von 12.000 auf 8.500 reduziert.

2 Wer ersetzt Aufgaben der Grundwehrdiener?
Die Aufgaben der rund 23.000 Grundwehrdiener übernehmen gut 6.500 Zivilangestellte und 4.000 Berufssoldaten.

3 Was machen die neuen Zeitsoldaten?
Die 7.000 Zeitsoldaten werden drei bis neun Jahre beim Heer bleiben. Hauptfunktion sind Auslandseinsätze für die UNO.

4 Was machen die neuen Profi-Milizsoldaten?
Profi-Milizsoldaten werden zwei Wochen pro Jahr an Übungen teilnehmen. Die 9.300 Mann werden für Katastropheneinsätze verwendet.

5 Welches Heeressystem wäre billiger?
Beide Systeme kosten zwei Milliarden Euro pro Jahr. Das Berufsheer ist also nicht teurer als das Wehrpflichtmodell.

6 Wie viel Geld bekommt man beim neuen Heer?
Ein Zeitsoldat startet bei 1.400 Euro plus 7.000 Euro Auslandsprämie pro Jahr. Der Berufssoldat verdient mindestens 2.400 Euro im Monat, ein Mitglied der Profi-Miliz kassiert 5.000 Euro Prämie pro Jahr.

7 Wie läuft die Volks- Befragung morgen ab?
Gleich wie eine Nationalratswahl, die Wahllokale sind dieselben, Öffnungszeiten sind von 6 bzw. 7 Uhr bis 16 bzw. 17 Uhr.

8 Ist Sozialjahr guter Ersatz für Zivildienst?
Ja, die Blaulicht-Organisationen sprechen von einem guten, neuen Modell.

9 Wie viel Geld bekommt man im Sozialjahr?
Im Sozialjahr bekommt man 1.400 Euro pro Monat.

10 Bleibt Neutralität auch bei Berufsheer?
Das Verteidigungsministerium garantiert, das die Neutralität nicht infrage steht.

11 Wie viel kostet das freiwillige Sozialjahr?

Das Sozialjahr wäre mit 211 Millionen Euro pro Jahr drei Millionen Euro teurer als der Zivildienst.

12 Kommt Rettung ohne Zivildienst später?
Nein, die 8.000 Plätze im Sozialjahr erfüllen den Bedarf der Rettungsorganisationen.

13 Gibt es Angebote extra für Frauen?
Ja, das Bundesheer will langfristig mit Ausbildungsgarantien einen Frauenanteil von 15 %.

14 Wie viel zahlt Heer für Fortbildung?
Das Bundesheer übernimmt bis zu 32.783 Euro an Ausbildungskosten nach dem Abrüsten.

15 Wie schnell kommt Wehrpflicht-Ende?
Geht die Volksbefragung für das Berufsheer aus, ist mit 1.1.2014 Schluss für den Grundwehrdienst.

Diashow: So stimmen prominente Österreicher

1/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Franz Vranitzky, Ex-SP-Bundeskanzler

Berufsheer: »Befürworter der Wehrpflicht haben keine Zukunftspläne.«

2/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Frank Stronach, Milliardär, Parteigründer

Boykott: »Ich gebe keine Stimme ab, diese Volksbefragung ist vorgeschoben.«

3/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Desirée Treichl-Stürgkh. Opernball-Chefin

Berufsheer: »Ich nehme heute an der Abstimmung teil und bin für das Profi-Heer.«

4/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Andreas Gabalier, Volks-Rock’n’Roller

Wehrpflicht: »Ich hatte Spaß beim Heer, die Wehrpflicht schweißt zusammen.«

5/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Klaus Maria Brandauer, Schauspiel-Star

Wehrpflicht: »Ich finde es wichtig, dass Menschen eine Zeit dem Volk dienen.«

6/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Marcel Hirscher, Ski-Star

Unentschieden: »Ich weiß nicht, wie ich wählen soll, oder ob ich hingehen werde.«

7/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Peter Schröcksnadel, ÖSV-Präsident

Berufsheer: »Heute werde ich gegen die Wehrpflicht und den Zwang stimmen.«

8/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Harald Serafin, Operetten-Doyen

Berufsheer: »Die Wehrpflicht stiehlt jungen Männern wertvolle Lebenszeit.«

9/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Mark Janko, Fußballspieler

Berufsheer: »Die Zeit beim Bundesheer war eine verlorene, man könnte Sinnvolleres tun.«

10/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Christoph Leitl, Wirtschaftskammer-Chef

Wehrpflicht: »Zivildienst muss bleiben, und das geht nur mit der Wehrpflicht.«

11/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Willibald Cernko, Bank-Austria-Chef

Berufsheer: »Ein Profiheer ist bei der Landesverteidigung einfach effizienter. «

12/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Adele Neuhauser, „Tatort“-Kommissarin

Berufsheer : »Ich werde heute für das Berufsheer stimmen, das ist die bessere Wahl.«

13/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
F. Frischenschlager, Ex-Verteidigungsminister (FPÖ)

Berufsheer: »Ein Berufsheer ist die Antwort auf die neue Sicherheits-Situation.«

14/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Andrea Kdolsky, Ex-Ministerin (ÖVP)

Wehrpflicht: »Die Wehrpflicht hat sich bewährt, aber sie gehört reformiert.«

15/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Dagmar Koller, Operetten-Star

Wehrpflicht: »Ich bin gegen Waffen, aber man sollte ein erprobtes System nicht wegwischen.«

16/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Karl Schmidseder, Generalmajor im Bundesheer

Berufsheer: »Ein Berufsheer wäre die bessere Zukunftsentwicklung für das Bundesheer.«

17/17
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer
Niki Lauda, Ex-F1-Pilot, Fluglinien-Gründer

Boykott: »Ich gehe sicher nicht zur Abstimmung, lasst mich damit in Ruhe.«

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