Kanzler 100 Jahre nach Attentat in Sarajewo

Staatsbesuch

Kanzler 100 Jahre nach Attentat in Sarajewo

Plus: Roter Geheimgipfel soll Lösung im Jucker-Poker bringen

Den Wahlkampfauftritt des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdogan verfolgte SPÖ-Bundeskanzer Werner Faymann am Donnerstag mit besorgtem Blick von Sarajewo aus. Donnerstagfrüh – noch bevor Erdogan in Wien landete – war Faymann zunächst nach Belgrad geflogen und traf Premier Aleksandar Vucic, dann Präsident Tomislav Nikolic. Österreich unterstützt die EU-Beitrittsverhandlungen Serbiens.

Nach einem kurzen Essen in der Festung Kalemegdan sollte es weiter nach Bosnien gehen: Im Camp Butmir wollte Faymann gemeinsam mit Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) die österreichischen EUFOR-Soldaten besuchen und sich über den Hochwassereinsatz informieren lassen. In Sarajewo sprach Faymann mit Regierungschef Vjekoslav Bevanda und Valentin Inzko.

100 Jahre nach dem Attentat auf den damaligen Thronfolger von Österreich-Ungarn, das in das Unheil des Ersten Weltkrieges führte, ging es nicht nur um eine stärkere Wirtschaftsbeziehung, sondern auch um einen gemeinsamen Kampf gegen Arbeitslosigkeit und bessere Völkerverständigung.

EU: Roter Geheimgipfel soll Lösung im Jucker-Poker bringen

Am Samstag treffen sich die sozialdemokratischen Staats- und Regierungschefs von Frankreich (François Hollande), Italien (Matteo Renzi), Belgien (Elio Di Rupo) und Österreich (Werner Fayman) in Paris. Mit dabei im Élysée-Palast werden der deutsche SPD-Chef Sigmar Gabriel und EU-Spitzenkandidat Martin Schulz sein. Es geht um den EU-Gipfel nächsten Donnerstag: Die Roten schwören sich auf den Konservativen Jean-Claude Juncker als EU-Kommissionspräsidenten ein und wollen entweder den Ratspräsidenten oder den EU-Außenminister mit einem Roten be­setzen.

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