Machtkämpfe in der FPÖ: Blaue suchen weiter nach neuem Kurs

Politik-Insider

Machtkämpfe in der FPÖ: Blaue suchen weiter nach neuem Kurs

Ein Kommentar von ÖSTERREICH-Politik-Insiderin Isabelle Daniel.
Richtungs-Streit. Die FPÖ ist nicht nur in Umfragen – sie liegt bei 12 bis 13 Prozent – im freien Fall. Auch intern ist die Situation alles andere als entspannt. FPÖ-Strategen berichten hinter vorgehaltener Hand von „zunehmenden Spannungen zwischen Norbert Hofer und Herbert Kickl“. Hinter dem Konflikt, der zumindest zwischen FP-Chef und Klubobmann nicht offen ausgetragen wird, steckt freilich ein Richtungsstreit innerhalb der Freiheitlichen. Kickl – langjähriger früherer FPÖ-Generalsekretär – kehrt zu den blauen Ursprüngen der 1990er-Jahre zurück und will die FPÖ als polternde Oppositionspartei. Hofer wiederum wolle angeblich einen softeren Ton.
 
Zuletzt hatte allerdings immer Kickl die Linie vorgegeben.
 
Im Hintergrund gibt es aber noch eine Gruppe, die sich hinter Oberösterreichs FP-Chef Manfred Haimbuchner positioniert. Die wollen wirtschaftsliberaler agieren.

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