Heinz Fischer

Nachfolge

Polit-Match um den Bundespräsidenten

Wettlauf um Hofburg - Parteiinterne Duelle. 

Die Schlacht um die Hofburg dürfte bereits eröffnet sein: Hinter den Kulissen bringen sich in SPÖ und ÖVP die Kandidaten für den nächsten Präsidentschaftswahlkampf bereits in Stellung:

Und es zeichnet sich ein ähnliches Match ab wie beim letzten Mal.

  • In der ÖVP wollen die Länder jenseits von Niederösterreich einen Kandidaten aus dem Westen forcieren. Tirols VP-Landeshauptmann Günther Platter ist offensiv an die Öffentlichkeit gegangen, um VP-Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle als Nachfolger von Präsident Heinz ­Fischer ins Spiel zu bringen.
  • Diese Idee, den Tiroler Professor als schwarzen Kandidaten für die Wahl 2016 zu nominieren, würde auch von Vorarlberg, der Steiermark, Kärnten und Teilen der VP-Bundespartei unterstützt werden.

Wer Erwin Pröll als Präsident in der ÖVP stützen will
Allerdings berichten VP-Insider, dass Niederösterreichs mächtiger VP-Landeshauptmann nach wie vor Interesse an der Hofburg habe.

Erwin Pröll hatte bereits 2010 mit dem Gedanken gespielt. Damals aber zu wenig Unterstützung aus den eigenen Reihen verspürt.

  • Dieses Mal würde VP-Chef Michael Spindelegger aber wohl seinem Mentor Pröll diesen Gefallen nicht abschlagen. Auch der Bauernbund würde wohl hinter Pröll stehen.
  • Zudem ist Niederösterreich eindeutig die mobilisierungsstärkste Landesgruppe der ÖVP.

Wer in der SPÖ die besten Hofburg-Chancen hat

Aber auch in der SPÖ zeichnet sich ein parteiinternes Match um die Kandidatur an:

  • SP-Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gilt eigentlich als „logische“ Nachfolgerin von Heinz Fischer in der SPÖ. Sie hat Teile der Länder und die SPÖ-Frauen hinter sich.
  • Allerdings soll SP-Kanzler Werner Faymann Infrastrukturministerin Doris Bures als Kandidatin präferieren.

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