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Wer ist Favorit?

Die 5 wichtigsten Fragen zur EU-Wahl

Was entscheidet die Wahl? 
ÖSTERREICH beantwortet die wichtigsten Fragen.

1. Das Ibiza-Video empört alle. Bleiben Wähler zu Hause? 686.000 beantragte Wahlkarten – um 54 % mehr als vor fünf Jahren – deuten auf eine höhere Wahlbeteiligung hin. Die Frage ist: Wer bringt seine Unterstützer hin? Die FPÖ ihre über den Regierungsrauswurf erbosten Fans? Die ÖVP­-Unterstützer, die Angst um den Kanzler haben?

2. Fällt die FPÖ nach dem Skandal ins Bodenlose? 2002 stürzte die FPÖ von 27 auf 10 % ab. Diesmal sind Vorzeichen anders: Die Partei ist sich einig. Es gibt eine „Jetzt erst recht“-Stimmung. Dazu hilft der FPÖ der Vergleich: 2014 war sie noch unter 20 % gelegen.

3. Warum ist die ÖVP die Favoritin dieser Wahl? Die Türkisen könnten mehrfach profitieren: Bei EU-Wahlen ist die ÖVP stets stark, erzürnte FPÖler könnten zur Kurz-Partei wechseln.

4. Könnte es eine Art Kanzler-Testwahl werden? Genau, der drohende Misstrauensantrag gegen den Kanzler könnte natürlich die ÖVP-Sympathisanten jetzt erst recht mobilisieren – in der Hoffnung, dass ein starkes ÖVP-Ergebnis SPÖ und FPÖ vom Misstrauensvotum gegen Kurz abbringen könnte.

5. Müsste nicht eigentlich die SPÖ die Wahl gewinnen? Dass die größte Oppositionspartei vom Scheitern der Regierung profitieren müsste, mag deren Hoffnung sein – das könnte aber nur gelingen, wenn ÖVP- und FPÖ-Fans in Scharen zu Hause bleiben. Noch ein Handicap: Je stärker die Grünen sind, desto schwächer die SPÖ.



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