Kandidaten außerhalb der ÖVP heiß umworben

Von Griss bis zur Waxing-Lady

Kandidaten außerhalb der ÖVP heiß umworben

Neos-Abgeordneter Sepp Schellhorn lehnte ab.

"Die besten Köpfe", die Sebastian Kurz für seine Liste haben will, müssen nicht zwingend aus der ÖVP kommen. Heftig wird auch in anderen Gewässern nach Kandidaten gefischt – so heftig, dass Neos-Chef Matthias Strolz auf Twitter empört schreibt: "@sebastiankurz hör endlich auf, unsere Leute durchtelefonieren (sic)." Neos-Mandatar und Hotelier Sepp Schellhorn bestätigt: "Ich wurde angerufen. Er braucht einen Wirtschaftsminister." Aber Schellhorn stellt klar: "Ich gehe sicher nicht auf die Liste Kurz."

Gehandelt als möglicher Ministerkandidat auf der Liste Kurz wird jedenfalls ein prominenter FPÖ-Mann: Ex-Rechnungshofpräsident Josef Moser. Das wäre eine Schlappe für FPÖ-Chef Strache: Moser galt bisher als dessen Wunschfinanzminister in einer schwarz-blauen Regierung.

Kolportiert für die Liste Kurz wird auch die ehemalige Präsidentschaftskandidatin und Höchstrichterin Irmgard Griss. Um sie buhlen auch die Neos heftig – gestern Abend wollte sie mit Obmann Strolz beim Bürger­forum in Baden auftreten.

Andocken bei der Liste Kurz könnte Waxing-Lady Katia Wagner. Die Bürokratie-Rebellin zieht es in die Politik, allerdings gehörte sie eher ins Lager des zurück­getretenen ÖVP-Obmanns Mitterlehner.

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