ÖAAB attackiert Kurz-Kritiker

Politik

ÖAAB attackiert Kurz-Kritiker

Der Neo-Staatssekretär werde wegen seines Alters diskriminiert, so der ÖAAB.

Der ÖAAB verteidigt den designierten Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz und attackiert seine Kritiker. Gegenüber der APA warf Generalsekretär Lukas Mandl am Mittwoch den Kritikern vor, den 24-jährigen bisherigen Obmann der Jungen ÖVP aufgrund seines Alters zu diskriminieren. Und er prophezeite: "In einem halben Jahr werden sich die Kritiker bei ihm entschuldigen."ÖAAB-Mandl: "Fatales Signal an Jugendliche"Mandl sieht in der Qualifizierung, dass ein 24-Jähriger nicht für so eine Aufgabe geeignet sei, ein "fatales Signal an die Jugendlichen." Die Quelle derartiger Kritik ortet der ÖAAB-Generalsekretär im "dekadenten, studentischen Milieu" und verweist darauf, dass andere 24-Jährige auch Kinder erziehen und Unternehmen leiten sowie ein 20-Jähriger Facebook erfunden habe.Für ÖAAB "provinzielle" KritikMandl hält die Kritik für "provinziell", sie sagt seiner Ansicht nach "mehr über die Kritiker aus" als über Kurz und sie werfe auch "kein gutes Licht auf Österreich". Es werde damit auch "ein neuer Tiefpunkt in der politischen Kultur" erreicht, so Mandl, der darauf verweist, dass Kurz bei der Wien-Wahl die zweitmeisten Vorzugsstimmen nach Spitzenkandidatin Christine Marek erreicht habe. Den Aufstieg des JVP-Obmannes zum Staatssekretär sieht Mandl durch "Leistung, Kompetenz und Charakter" begründet. Zum Vorwurf, dass sich Kurz selbst als "Partytiger" bezeichnet und ihm Wahlkampf auf ein "Geil-O-Mobil" gesetzt hat, meinte Mandl, man dürfe Kurz nicht nur auf den Wahlkampf reduzieren.