Küssel

Drei Anzeigen nach dem Verbotsgesetz

Rechter Aufmarsch bei Corona-'Megademo'

Führende Köpfe der rechtsextremen Szene liefen auf der Coronademo mit. 

Wien. Tausende Demonstranten nahmen am Samstag an den Kundgebungen rund um die „Megademo“ der Coronaleugner teil. Unter ihnen: führende Köpfe der heimischen rechten Szene.
ORF-Demo. Der bekannte Neonazi Gottfried Küssel demonstrierte schon am Samstagvormittag auf einer kleineren Kundgebung vor dem ORF-Zentrum am Küniglberg. Nachdem er seinen Unmut über die „Systemmedien“ kundtat, ging es zur „Megademo“.

Sellner & AfD dabei, Anzeigen gegen Rechte

Identitäre. Martin Sellner, Chef der österreichischen Identitären Bewegung, wurde ebenfalls rund um den Resselpark beim Demonstrieren gesichtet. Wie das Innenministerium gegenüber ÖSTERREICH bestätigte, nahmen auch einige extra aus Deutschland angereiste AfD-Sympathisanten an der Demo teil.
Anzeigen. Insgesamt gab es rund um die Coronademo und den anschließenden Marsch zum Westbahnhof drei Anzeigen: Alle nach dem NS-Verbotsgesetz. Geschmacklos: Drei Teilnehmer hatten rund um den Demozug Judensterne auf ihrer Kleidung getragen.  (rej)  



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