Shitstorm gegen Griss nach Kopftuch-Debatte

Aufregung um Puls4-Sendung

Shitstorm gegen Griss nach Kopftuch-Debatte

Internet wenig begeistert von Griss-Auftritt.

Das Internet lässt kein gutes Haar am Auftritt von Irmgard Griss als TV-Richterin bei Puls4.

Die ehemalige unabhängige Präsidentschaftskandidatin und frühere OGH-Präsidentin Irmgard Griss leitete am Sonntagabend eine Kopftuchdebatte in der Sendung "Im Namen des Volkes".

Im Internet wird der Auftritt von Griss als TV-Richterin nicht goutiert: Was auf die Kopftuch-Sendung folgte, war ein Shitstorm. Ein User brachte die überwiegende Meinung auf den Punkt: "Griss als Moderatorin ist leider eine absolute Katatrophe."

Einige Twitter-User wünschten sich scherzhaft gar die "TV-Richterin Barbara Salesch" anstatt von Griss:

Barbara Salesch: 1 ????
Irmgard #Griss: 0 ❌#ImNamenDesVolkes #Puls4 pic.twitter.com/hRxQvPoNTe

— Jakob Sebastian Kahl (@KahlJakob) 7. Mai 2017

 

Auch quotentechnisch war die Sendung kein "Bringer": Puls 4 bewarb die Sendung intensiv, die kam dennoch nicht über 75.000 Zuseher hinaus, und das zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Kein guter Start für "Im Namen des Volkes" .

Zu Gast waren die Anwältin, Menschenrechtsaktivistin und Autorin Seyran Ates und die Philosophin Amani Abuzahra.

Der mögliche (Wieder-)Einstieg in die Politik sei mit der TV-Sendung nicht abgehakt, betonte Griss zuletzt. "Die Moderation eines TV-Politik-Talks schließt den Gang in die Politik nicht aus."

Das sehen manche Twitter-User anders:

Die politische Karriere von @Irmgard_Griss ist heute zu Ende.#puls4 #imnamendesvolkes

— Jochen Dickinger(@JochenDickinger) 7. Mai 2017

 

Auch Waxing-Lady Katia Wagner lässt kein gutes Haar am Auftritt von Griss:

 

 

 

Einer der wenigen, die Griss verteidigen, ist "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk:

Das Format der Griss-Sendung ermöglicht einen Meinungsaustausch ohne Unterbrechung, Schreierei und freiheitliches NLP-Gefurze. Angenehm.

— Florian Klenk (@florianklenk) 7. Mai 2017

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