So brutal wird
 die Hofburg-Wahl

Pröll & Hundstorfer planen bereits

So brutal wird
 die Hofburg-Wahl

Erklärt haben sie sich noch nicht, aber Wahlkämpfe sind schon fix.

Noch haben sich Pröll, Hundstorfer & Co. nicht erklärt, ihre Wahlkämpfe sind schon fix.

Wien. Noch will Erwin Pröll nicht offiziell sagen, ob er am 24. April um den Einzug in die Hofburg kandidiert, frühestens am kommenden Sonntag werden die ÖVP-Granden mehr erfahren.

■ Pröll als „Bürgerpräsident“
Allerdings: Die Planung des Wahlkampfes läuft bereits auf Hochtouren, mit dem früheren NÖN-Chef Harald Knabl soll sich Pröll bereits einen Kommunikationsprofi geholt haben. Und wer bisherige Wahlschlachten der NÖ-ÖVP kennt, der weiß: Pröll lässt nichts anbrennen. So will er sich als „Bürgerpräsident“ präsentieren, wird auf Distanz zur unbeliebten Koalition (und da besonders zu Kanzler Faymann) gehen. Und er scheut auch harte Töne beim derzeitigen Top-Thema nicht: der Flüchtlingskrise.

■ Der „Rudi“ als Arbeiter
SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer soll intern bereits Ja gesagt haben. Seinen Wahlkampf soll PR-Profi Josef Kalina übernehmen. Mit klarem Profil: Hundstorfer als die Stimme der arbeitenden Menschen, der Wiener gilt ja durchaus als Wahlkampf-Talent. Und auch er hat kein Problem, schon mal Härte in Sachen Zuwanderer durchblitzen zu lassen.

■ Alexander Van der Bellen wird das Alternativ-Programm fahren
Menschlich zu Flüchtlingen, Härte nur gegen Strache, den er als Präsident nie zum Kanzler machen würde. Für Sprengstoff ist in diesem Wahlkampf also mehr als gesorgt.

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