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Wer hat profitiert?

Strache fordert Klarheit zu Haider-Geld

Die FPÖ will mit den Millionen nichts zu tun haben. Das BZÖ verteidigt seinen Parteigründer.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verlangt eine rasche Aufklärung, was die dicken Konten des verstorbenen Kärntner BZÖ-Landeshauptmanns Jörg Haider in Liechtenstein anlangt. Nachdem Namen von möglichen Zeichnungsberechtigten öffentlich genannt worden seien, fordere die FPÖ Klarheit ohne Rücksicht auf Ansehen und Position der involvierten Personen, so Strache.

Steuerzahler geschädigt?
Die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf, rasch zu erfahren, woher die Gelder gekommen seien, zu welchem Zweck sie bezahlt worden seien, welche Personen davon profitiert hätten, in welchem Umfang die Steuerzahler geschädigt worden seien und wer diese umfangreichen Konstruktionen errichtet und betrieben habe.

Strache schließt aus, dass die Freiheitlichen von den Geld profitiert hätten: "Die FPÖ-Parteikasse war nach Haiders Abgang zum BZÖ jedenfalls mehr als leer."

BZÖ sucht den Schatz im Toplitzsee
Das BZÖ verteidigt einmal mehr den früheren Parteichef und Bündnisgründer Haider. Die Behauptungen seien "wenig glaubwürdig" und "kurios", so der orange Vizechef Gerald Grosz. "Die nächste Behauptung ist vielleicht, dass der verstorbene und damit wehrlose Haider den Schatz im Toplitzsee vergraben hat oder das Pharaonen-Gold hütet." Grosz verlangt ebenfalls eine lückenlose Aufklärung.



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