hahn

34 Mio. Euro

Zusatzgeld nach Studentenplus aufteilen

Die von Wissenschaftsminister Hahn versprochenen zusätzlichen 34 Mio. Euro werden je nach Hochschüleransturm vergeben.

Richtschnur für die Aufteilung der von ÖVP-Wissenschaftsminister Johannes Hahn im Zuge der Studentenproteste zugesagten "Notfalls-Reserve" aus dem Uni-Budget in Höhe von 34 Mio. Euro ist der jeweilige Studentenzuwachs an den einzelnen Unis. Das sagte Hahn am Sonntag in der ORF-Sendung "Hohes Haus".

Bis zu neun Mio. Euro
Damit soll sichergestellt werden, dass das Geld dort eingesetzt wird, wo es am dringendsten gebraucht wird. Die Bandbreite der Mittel reicht von rund 70.000 Euro für Unis mit geringem Studierendenzuwachs bis zu neun Mio. Euro für Unis mit großen Zuwächsen. Konkret nannte er dabei die Uni Wien.

Gegebenenfalls mehr Profs
Die Mittel sollen in jenen Bereichen bzw. Studien eingesetzt werden, in denen auf Grund der stark steigenden Studierendenzahlen eine besondere Belastungssituationen entstanden ist, ist Hahns Vorgabe. Als Beispiele nennt man im Ministerium etwa die Hörsaal- und Seminarraumausstattung, Modernisierung im Lehrveranstaltungsbereich, gegebenenfalls auch zusätzliches Lehr-Personal.

Die Uni-Leitungen und die lokalen Hochschülerschaften sollen gemeinsam Vorschläge erarbeiten, wo sie das Geld an ihrer jeweiligen Uni einsetzen möchten. Bis zum 15. Jänner 2010 müssen die Unis ihre Vorhaben beim Ministerium einreichen.



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