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Koalitionsbedingung

Strache will Innenminister werden

Gestern stellte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ultimativ fest, dass er in einer allfälligen Koalition, etwa mit VP-Chef Sebastian Kurz, das Innenministerium für seine Partei einfordere. Und dieses will er dann mit sich selbst besetzen.

Kurz ist jetzt – über sieben Prozentpunkte Zugewinn bei der Nationalratswahl hin oder her – in einer unangenehmen Situation. Der FPÖ-Parteivorstand hat zwar gestern die Weichen für Türkis-Blau gestellt, aber die Blauen wollen den Preis in Verhandlungen mit Kurz stark in die Höhe treiben.

Inhaltlich wären sich Blau und Türkis sehr rasch einig. Dass Strache das Innenministerium zur Koalitionsbedingung macht, löst in der ÖVP nicht gerade Freude aus. Insider berichten, dass blaue Verbindungsleute seit Wochen FP-nahe Polizisten durchrufen, um bereits Kabinettsposten zu besetzen. Die FPÖ will auch weitere mächtige Ministerien von Kurz. Daher betont FP-Nationalratspräsident Norbert Hofer in ÖSTERREICH, dass sie „gerne mit den Roten reden“ werde. Strache und Hofer wollen von der ÖVP auch Außenamt und Finanzministerium verlangen. Zumindest das Außenamt will Kurz den Blauen freilich keinesfalls überlassen.

Konflikt um Ministerjobs und blaue Forderungen

VP-Insider gehen eher davon aus, dass die VP den Blauen am Ende dafür das wirklich mächtige Finanzministerium überlässt und die FPÖ so doch vom Pakt mit Kurz überzeugt. Nachdem am Donnerstag das endgültige Wahlergebnis verkündet wird, soll Kurz den Regierungsbildungsauftrag von Bundespräsident Alexander Van der Bellen erhalten. Dann will er die FP zu offiziellen Gesprächen einladen.

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