Kanzler-Biograf droht Silberstein

Heftige Attacke

Kanzler-Biograf droht Silberstein

Die Affäre Silberstein nimmt kein Ende. Wenige Wochen, nachdem sich die SPÖ von dem zwischenzeitlich verhafteten Berater getrennt hat, kam ans Licht, dass der Israeli hinter Hetz-Seiten gegen Sebastian Kurz stecken soll. Ein SPÖ-Mitarbeiter soll sie - ohne Wissen der Parteiführung - im Auftrag Silbersteins betrieben haben. Für Kanzler-Biograf Robert Misik ist das Maß jetzt voll. Er bedrohte Silberstein auf Twitter.

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In einem inzwischen wieder entfernten Tweet schrieb der Autor: "Irgendwie wünsch ich mir, diesem A... Silberstein mal in einer dunklen Gasse zu begegnen. Das wird nicht schön." Gegenüber ÖSTERREICH erklärte Misik, dass sein Tweet "ironisch gemeint war, er sei kein Mann der Gewalt". Zudem kritisierte er den "unglaublichen Dilettantismus mit dem der SPÖ-Wahlkampf vergeigt wird. Sowas (Anm.: Dirty Campaining) macht man nicht. Und wenn mans doch macht, dann nicht mit solchen Dilettanten, die sich erwischen lassen."

Wie "profil" und "Presse" Samstag berichteten, steckt der in Israel verhaftete Berater sowohl hinter der rassistischen Facebookseite "Die Wahrheit über Sebastian Kurz" als auch hinter "Wir für Sebastian Kurz", die sich als Fanseite für den VP-Chef gibt. Die SPÖ bestätigt die Involvierung eines Parteimitarbeiters. Für ORF-Anchorman Armin Wolf wäre das die "irrste Wende im Wahlkampf", wie er auf Twitter verlautbart:
 
 
 
Aber auch sonst geht es auf Twitter in der Causa rund:
 
 
 
 
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