Wer soll mit wem?

Die Wahl-Umfrage

Wer soll mit wem?

Abgerutscht. Keine gute Woche für die drei „großen Parteien“. Wie die oe24-Umfrage zeigt (Research Affairs, 506 Online-Interviews, 9.–14. August, Schwankungsbreite 4,5 %), wirken sich die Fehler, die ÖVP, SPÖ und FPÖ bisher im Wahlkampf gemacht haben, fatal auf ihre Werte aus. 
 
Wer mit wem. Auch der Wunsch nach einer Neuauflageder türkis-blauen Koalition hat abgenommen. Haben sich in der Vorwoche noch 28 % der Österreicher dafür ausgesprochen sind es jetzt nur mehr 26 %.
Während die deklarierten FPÖ-Anhänger mit einer überwältigenden Mehrheit von 72 % für eine Regierung Kurz/Hofer sind, zeigen sich die ÖVP-Wähler gespalten. Nur 35 % sind für Türkis-Blau II, bereits fast genauso viel, nämlich 33 %, sind für eine Dreier-Koalition von ÖVP, Neos und Grünen.
 
Die zweitliebste Koalition ist übrigens eine rechnerisch völlig unrealistische. 15 % sind für eine Regierung aus SPÖ, Grünen und Neos.
 
Keine GroKo. Eine Wiederbelebung der alten „Großen Koalition“ von ÖVP und SPÖ wünschen sich nur 10 % der ÖVP-Wähler (und 8 % aller Österreicher).
 
Bemerkenswert: Nur 26 % wünschen sich Türkis-Blau II, aber 38 % rechnen mit einer Neuauflage dieser Koalition.
 
Wer soll nach Ihrer Meinung nach der Wahl am 29. September an die Regierung kommen. Noch immer liegt die türkis-blaue Koalition vorne, sie baut aber ab.
 
190816_KoalitionsVari1.jpg © oe24
 

Kanzlerfrage: Kurz verliert – liegt aber weiter souverän vorne

 
Bei 48 % ist er gestartet, nun liegt Sebastian Kurz „nur“ mehr bei 42 %. So viele würden dem ÖVP-Chef ihre Stimme geben, wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten – das ist um einen Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Der Abstand zur Konkurrenz bleibt. Auch Hofer und Rendi-Wagner verlieren.
 
190816_Kanzlerfrage.jpg © oe24
 

Alle drei "Großen" bauen ab

 
190816_Sonntagsfrage.jpg © oe24
 
Schmutz-Wahlkampf, fehlende Inhalte und jede Menge Fettnäpfchen – dieser Wahlkampf läuft vor allem für die drei größeren Parteien nicht rund. Das zeigt auch die Sonntagsfrage der ­aktuellen oe24-Umfrage. ÖVP, SPÖ und FPÖ müssen alle je einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche abgeben. Wäre am Sonntag bereits Neuwahl, käme die ÖVP auf 35 % der Stimmen, die SPÖ fällt auf 21 % zurück und die FPÖ würde wieder unter die 20-Prozent-Marke auf 19 % abrutschen.
 
Profitieren würden die Kleineren. Die Grünen, in der Vorwoche mit leichtem Minus, kämen auf 11 %, die Neos würden ebenfalls einen Prozentpunkt auf 9 % zulegen.
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