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Andrang

HC Strache: Eklat bei Stimmabgabe

Der FPÖ-Boss gab seine Stimme im dritten Wiener Bezirk ab.

Der Andrang in den Wahl-Lokalen zur Wiener Gemeinderatswahl ist enorm. Das bekam auch FPÖ-Boss HC Strache zu spüren, als er um 14 Uhr seine Stimme abgeben wollte. In seinem Wahllokal in der Volksschule in der Hainburgerstraße 40 im dritten Wiener Gemeindebezirk war eine so lange Schlange, dass Strache 15 Minuten anstehen musste, ehe er seine Stimme abgeben konnte.  Er "hoffe, glaube und vertraue" auf ein historisches Ergebnis, zeigte sich Strache gegenüber Journalisten frohen Mutes. Und das trotz eines kleinen Eklats, den er über sich ergehen lassen musste.

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    Im Gespräch mit Journalisten gab sich Strache, der ohne Begleitung gekommen war, gelassen. Er habe keinen Grund, nervös zu sein. Am Vormittag habe er sich ausgeschlafen, Kaffee getrunken und gefrühstückt, erzählte der vom Wahlkampf sichtlich gezeichnete FPÖ-Chef.

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    Er hoffe auf "das beste Ergebnis der Geschichte", also über 30 Prozent für die Freiheitlichen beziehungsweise eine "Verfassungs-Sperrminorität" im Landtag. Vielleicht gelinge es ja, Kopf an Kopf mit der SPÖ zu sein. Die SPÖ zu schlagen, wäre "ein blaues Wunder", meinte Strache.

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    Kein Hand-Shake
    Bei der Stimmabgabe selbst wurde dem FPÖ-Chef freilich verdeutlicht, dass er nicht überall gut ankommt: Ein Wahlbeisitzer wollte ihm bei der üblichen Begrüßungsrunde partout nicht die Hand geben - "Ich mag seine Ideologie nicht", erklärte der junge Mann. Und der Trubel rund um den Spitzenpolitiker passte auch nicht allen: "Hey Leute, könnt's amal ein bissl weitermachen!?", drängte ein Wahlwilliger während des minutenlangen Blitzlichtgewitters die Medienvertreter zur Eile.

    Strache begab sich nach vollbrachter Tat jedenfalls in sein Büro hinter dem Parlament, von wo aus er später ins Rathaus gehen wird. Wann genau, wollte er nicht kundtun. Im Festzelt der FPÖ beim Rathaus wird Strache nach diversen Fernsehauftritten frühestens gegen 21.30 Uhr erwartet.

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