Praterstraße: Grüne blitzt mit '30er-Zone' ab

Tempolimit-Pläne vorerst auf Eis

Praterstraße: Grüne blitzt mit '30er-Zone' ab

Die geplante 30er-Zone entlang der ganzen Praterstraße sorgt für Wirbel.

Wien. Eine kräftige Ohrfeige erhielt die grüne Bezirkschefin Uschi Lichtenegger für ihre Pläne, die vierspurige, ein Kilometer lange Praterstraße zwischen Praterstern und Donaukanal mit Tempo 30 zu einer Schleichstrecke werden zu lassen.

Offene Fragen. Am Donnerstag gab es eine Verhandlung mit dem Bezirk und der zuständigen Magistratsabteilung 46. Diese fordert vor ihrer Zustimmung zu Tempo 30, ein Gutachten zur Lärmbelastung, die Erfassung der Verkehrszahlen sowie Geschwindigkeitsmessungen erstellen zu lassen. Bis März wird das feststehen.

„30er bringt mehr CO2“. Die anderen Parteien im Bezirk toben. Allen voran SPÖ-Bezirkschefin Astrid Rompolt, die auf Studien verweist, die klar besagen, dass eine 30er-Zone sogar mehr Schadstoffausstoß brächte. „Wir wollen ein Gesamtkonzept. Nur wenn klar ist, dass der Verkehr nicht in Seitengassen verlagert wird. Auch müsste es dann eine grüne Welle geben. Einfach drüberfahren, ohne mit uns zu sprechen, ist unglaublich.“ Auch ÖVP-Verkehrssprecher Manfred Juraczka kritisiert, „dass den Grünen nur Temporeduktionen, aber keine Gesamtkonzepte einfallen“. FP-Klubobmann Toni Mahdalik will, dass nichts geändert wird, und sähe wenn, dann eher Verbesserungsbedarf bei der Lassallestraße.

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