Das sagt ÖSTERREICH

Wolfgang Fellner

Das sagt ÖSTERREICH

Von Anfang an hat ÖSTERREICH in dieser Kolumne vor dem Unsinn eines Grenz-Zauns gewarnt.

Erstens, weil wir – Gott sei Dank – kein halbfaschistisches Land wie Ungarn sind und Stacheldraht wie im KZ nicht zum Image eines liberalen Tourismus-Landes passt …

Zweitens, weil man mit 3,5 Kilometer Obi-Zaun sowieso keinen Flüchtlings-Tsunami stoppen kann.

Und drittens, weil wir die 10 Millionen Kosten lieber in bessere Registrierung und in Quartiere investieren sollten …

Türkei soll die Flüchtlinge stoppen, kein Zaun
Mit dem Löcher-Zaun blamiert sich unser Land EU-weit bis auf die Knochen.

Was soll man von einer Regierung halten, die glaubt, aus PR-Gründen auf „super-hart“ spielen zu müssen – und die dann nicht einmal fähig ist, ihren lächerlichen 3,5-km-Zaun lückenlos zu schließen?

Wie absurd ist es, mit ­einem „Löcher-Zaun“ die Flüchtlingswelle stoppen zu wollen, statt das endlich mit EU-weiten Programmen in der Türkei und Griechenland zu tun?

Die Flüchtlingswelle gehört an den Stränden der Türkei und spätestens in den Hotspots der griechischen Inseln gestoppt – nicht in den Weingärten des Top-Winzers Polz.

Kanzler Faymann und Minister Kurz waren auf einem guten Weg zur EU-Lösung mit Türken und Griechen. Die muss jetzt abgeschlossen werden.

Der Löcher-Zaun gehört sofort gestoppt – kein Euro mehr für diesen Unsinn. Stattdessen bitte alle Kraft auf die EU-Lösung der Flüchtlingsfrage.

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