Kurz muss auf Kanzler-Wahl setzen

Das sagt ÖSTERREICH

Kurz muss auf Kanzler-Wahl setzen

Eineinhalb Wochen vor der Wahl spitzt sich alles auf vier Bundesländer zu: In Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark wird die Wahl am 29. September entschieden.

Für Sebastian Kurz und die ÖVP hängt das Ergebnis im Endeffekt davon ab, wie stark die „Kanzler-Stimmung“ vor allem in Niederösterreich und Oberösterreich (aber auch in den westlichen Bundesländern und der Steiermark) ist. Kurz weiß, dass er bei dieser Wahl nur über 35 % kommen kann, wenn er die Wahl zu einer Kanzler-Abstimmung macht. Sein Motto für die letzten 11 Tage ist dementsprechend: Wer Kurz will, muss Kurz wählen.

SPÖ hat die Nase beim Rennen um Platz 2 vorne

Die Gefahr für die ÖVP ist, dass Kurz in allen Umfragen überlegen führt. Einige ÖVP-Sympathisanten könnten am 29. September also strategisch einen Koalitionspartner für die ÖVP wählen (für Türkis-Blau, für Türkis-Grün-Neos oder für Türkis-Rot). Wenn das eintritt, dann „drohen“ der ÖVP bei der Wahl 33–34 %.

Das Rennen um Platz 2 entscheidet sich in Wien. Wenn die SPÖ – worauf die Umfragen derzeit hindeuten – im roten Wien am Ende doch noch mobilisieren kann und zumindest bei 30 % landet, dann ist ihr Platz 2 bei der Wahl sicher.     

Und dann deutet nach dieser Wahl vieles auf eine türkis-rote Koalition mit einer Vizekanzlerin Rendi-Wagner hin. 
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