27. Juli 2011 10:50

Ratgeber 

Verletzungen: Was tun, wenn's zwickt

Erste Hilfe bei Verletzungen. So können Sie Schmerzen sanft kurieren.

Verletzungen: Was tun, wenn's zwickt
© Getty Images

Laufen, wandern, walken, biken: Der Urlaub ist die ideale Zeit für die Fitness, die im Alltag oft zu kurz kommt. Doch wenn plötzlich die Gelenke schmerzen oder es im Muskel zwickt, war es zu viel des Guten. "Wer nach längerer Pause Sport treibt, sollte auf alle Fälle zu intensive Belastungen vermeiden", rät Fitness-Coach Afschin Ronaghi. Neben Muskelkater oder Verspannungen kann es durch sportlichen Übereifer auch zu Verletzungen an Sehnen und Bändern kommen.

Verletzte Körperregion kühlen und ruhig stellen
Bei Zerrung, Prellung, Muskelfaserriss oder Bänderdehnung gilt: Sofort mit der Aktivität aufhören und die betroffene Körperregion für 30 bis 45 Minuten kühlen und hoch lagern. Wichtig: Kältepackungen niemals direkt auf die Haut geben, sondern zuerst die Stelle mit einem Tuch abdecken. Nach der Kühlung einen Druckverband gegen Schwellungen anlegen. Ein Schmerzbalsam aus natürlichen Substanzen sollte in keiner Reiseapotheke fehlen.

Bei Muskelkater wirken natürliche Substanzen
Wirkstoffe, wie etwa Kampfer, Nelkenöl, Arnika, Menthol oder Latschenkieferöl, dringen rasch in tiefer liegendes Gewebe ein – sie wirken krampflösend, schmerzstillend und durch­blutungsfördernd. Besonders bewährt bei Entzündungen hat sich Murmeltieröl, da es natürliches Kortison enthält. Außerdem hilft Murmeltierölsalbe auch gegen harmlosen Muskelkater oder Rückenschmerzen. "Ich verwende Murmelin täglich für meine Therapien", so Sport- und Heilmasseur Wolfgang Bruckner.


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