31. März 2008 10:44

Zu sexy 

Zürich lehnt Tally Weijl-Werbung ab

In Zürich dürfen Straßenbahnen zur Europameisterschaft nicht mit Sex-Fußballmotiven des Wäsche-Labels Tally Weijl beklebt werden.

Zürich lehnt Tally Weijl-Werbung ab
© Tally Weijl

Zürich verzichtet auf heiße Werbung. Zur Fußball-Europameisterschaft wird es keine Straßenbahn-Garnitur geben, die mit einem Werbemotiv der Modefirma Tally Weijl beklebt ist. Die Tram wäre angeblich "zu unsittlich" gewesen. Das Unternehmen wirbt mit dem Slogan "Totally Sexy!"

Baby-Wunsch an Marek
Tally Weijl wollte zur Euro einen Zug der Züricher Verkehrsbetriebe mit einem Motiv bekleben, das ein spärlich bekleidetes Model gezeigt hätte. Dieses Model wäre von Silhouetten weiblicher Fußballfans umrahmt gewesen, die auf Sprechblasen Fußballern unzweideutige Angebote zugehaucht hätten: "Sei mein Lover, Michael" oder "Marek, ich will ein Kind von Dir".

Basel nicht prüde
Die Züricher Stadtväter fanden dies "ganz klar sexistisch" und lehnten das Motiv wegen eines "absolut stereotypen Geschlechterbildes" ab. Weniger prüde zeigt sich der Euro-Austragungsort Basel. Dort sind seit zwei Wochen Straßenbahnen auf zwei Linien mit dem Motiv unterwegs.




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare
FAQ