50.000-Dollar-Luxus-Trip für nur 408 Dollar – So geht's

Traumreise

50.000-Dollar-Luxus-Trip für nur 408 Dollar – So geht's

Im Normalfall kostet eine Reise um die Welt ein kleines Vermögen. Doch Daniel Gillaspia und sein Partner schafften es, für eine Reise, die etwa 52.000 Dollar (knapp 48.000 Euro) kosten sollte, nur 408 Dollar (374 Euro) – also weniger als ein Prozent des Gesamtpreises – zu zahlen.

Champagner auf Erste-Klasse-Flügen und Luxus-Hotels in den teuersten Städten der Welt waren dabei im Preis integriert. Auf seiner Website "Upon Arriving" bloggte der Anwalt und Reiseblogger, wie er Punkte mit Kreditkarten, Hotels und Fluglinien sammelte und verwendete.

Punkte und Belohnungen gesammelt

Er habe sich von anderen Reiseblogs, die von Tricks zum Geldsparen berichteten, inspirieren lassen. Laut dem "Business Insider" habe Gillaspia vor dem Antritt seiner Luxus-Reise auf 45 Kreditkarten Punkte und Belohnungen gesammelt.

Auch Anmelde-Boni habe das Paar verwendet, um ständig neue Belohnungen zu sammeln. Nach etwa zwei Jahren konnten sich die beiden endlich ihren Traum erfüllen. Im September dieses Jahres starteten sie ihre Reise.

Luxus-Reise zum Spottpreis

Erstes Ziel der Reise war Tokio. Den Flug, der von Los Angeles ausging, verbrachten sie in der Business Class von Singapore Airlines. Eigentlich hätten die Tickets von Gillaspia und seinem Partner 4.444 Dollar (4.000 Euro) gekostet. Doch die beiden zahlten nur 68 Dollar (62 Euro). Dafür setzten sie 131.750 KrisFlyer Miles ein.

Auf dem Flug wurden ihnen verschiedenste Speisen angeboten, die Sitzplätze konnte man in ein komplettes Bett umfunktionieren. In Tokio verwendete das Paar im InterContinental Tokyo Bay für zwei Nächte 100.000 IHG Punkte, die mit 1.000 Dollar (918 Euro) gleichzusetzen sind. Schließlich wurden sie sogar noch hochgestuft, in einem Deluxe-Zimmer genossen sie eine fantastische Aussicht, ohne dafür zu bezahlen.

Nächster Stopp: Singapur

Als Nächstes flogen sie in Suiten der Ersten Klasse von Singapore Airlines nach Singapur. Dort hätten die Suiten für zwei Leute 11.660 Dollar (10.700 Euro) gekostet, doch Gillaspia zahlte nur 108 Dollar (99 Euro) und 102.000 KrisFlyer Miles.

Im Flugzeug gab es gratis Champagner und ein grandioses Menü in Michelin-Qualität. Für Gillaspia war das beste an diesem Trip, dass man in der Nacht die Suiten in einen privaten Raum – wie in einem Hotelzimmer – umbauen konnte. Sogar Pyjamas und Stofftiere wurden ihnen zur Verfügung gestellt.

In Singapur schlief das Paar eine Nacht im Marina Bay Sands Hotel. Auch hier zahlten die beiden wegen ihres Capital-One-Venture-Guthabens gar nichts. Sie sparten 450 Dollar (413 Euro).

Von Singapur nach Johannesburg

Von Singapur aus ging es weiter nach Johannesburg. Hier sparte das Paar auf dem Flug in der Business Class von Singapore Airlines ganze 7.676 Dollar (7050 Euro) mit dem Einsatz von 38.250 KrisFlyer Miles. Für den Anschlussflug nach Kapstadt mussten die beiden in der Economy Class fliegen – doch auch dies war komplett gratis.

Für vier Nächte im The Westin Cape Town zahlte das Paar mit 40.000 Starwood Preferred Guest (SPG) Punkten. Dabei sparten sie 1.160 Dollar (1060 Euro).

Nächstes Ziel Vereinigte Arabische Emirate

Danach flogen Gillaspia und sein Partner mit Etihad Airways in der Business Class in die Vereinigte Arabische Emirate. Anstelle von 4.040 Dollar (3700 Euro) zahlten sie nach Abu Dhabi 104 Dollar (95 Euro) und 110.000 AA Miles. Inkludiert im Preis war dabei auch noch ein Gratis-Transfer zum Hotel.

Das Paar blieb zwei Nächte im W Hotel in Dubai. Dort verwendeten die beiden 40.000 SPG Punkte, um für das 534-Dollar-Zimmer (490 Euro) zu zahlen.

Zurück in die USA

Von Dubai aus startete das Paar zurück in die USA. Für den 18.000-Dollar-Flug (16.500 Euro) musste das Paar nur 104 Dollar (95 Euro) und 180.000 AA Miles zahlen. Auch auf diesem Flug hatten sie komplette Betten – und sogar ein Badezimmer.

In New York blieben sie eine Nacht lang im Ritz Carlton Battery Park. Anstatt 1.900 Dollar (1740 Euro) zu bezahlen, setzten sie Gutscheine für eine Gratis-Nacht ein. Vor der Endstation Houston machte das Paar noch zwei weitere kurze Flüge in den USA.

Ein Prozent des Gesamtpreises

Die gesamte Reise hätte Gillaspia und seinem Partner 52.294 Dollar (48.000 Euro) gekostet. Doch mit diesen Tricks zahlten sie nur 408 Dollar (374 Euro).

Dennoch habe die Vorbereitung für die Reise viel Zeit gekostet. Doch der Wert der Reise sei "astronomisch" gewesen.

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