Ägypten ist der große Gewinner

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Ägypten ist der große Gewinner

Ägypten hat 2007 zu den großen Gewinnern auf der touristischen Landkarte gezählt. Beim österreichischen Verkehrsbüro legte die nordafrikanische Tourismus-Destination im Vorjahr umsatzmäßig um fast 38 Prozent zu und stieg von einer traditionellen Winter- zur Ganzjahresdestination auf. Auch die Türkei gewann neuerlich an Terrain, die Umsätze stiegen insgesamt um fast 16 Prozent. Beide Länder hatten im Jahr 2006 noch Buchungsrückgänge verzeichnet. Dennoch hat jeder fünfte Österreicher seinen Vorjahresurlaub in Griechenland verlebt.

Plus bei Studienreisen
Ein kräftiges Lebenszeichen gab es bei den Kultur- und Studienreisen: Sie erzielten im Vorjahr beinahe ein Drittel mehr Umsätze, teilte das Verkehrsbüro mit.

Griechenland beliebt
Griechenland steht als Reiseland bei den Österreichern weiter hoch im Kurs: Rund 20,3 Prozent der Touristen, die über das Verkehrsbüro/Ruefa verreisten, fuhren nach Griechenland. Damit blieb das Land trotz gesunkener Umsätze auf Platz eins in der Beliebtheitsskala. An zweiter Stelle lag Spanien mit 12,1 Prozent, gefolgt von Italien (9,9 Prozent). Auf Platz vier positionierte sich die Türkei (9,4 Prozent), auf Rang 5 lag Ägypten (6,2 Prozent), Position 6 nahm Kroatien ein (4,9 Prozent), Tunesien lag an 7. Stelle (4,3 Prozent). Österreich lag mit 3,9 Prozent der Gesamtpassagiere des Verkehrsbüros auf Platz 8.

Kulturreisen hoch im Kurs
2007 verzeichnete das Verkehrsbüro bei Kultur- und Studienreisen ein kräftiges Umsatzplus von 30 Prozent. Afrika (+19,6 Prozent) und "Tropic" (+10,9 Prozent) wurden ebenfalls stark nachgefragt, hieß es. Hohe zweistellige Zuwachsraten erzielten auch die Städtereisen (+11,4 Prozent), wobei hier vor allem der anhaltende Trend zu Kurzurlauben als Wachstumstreiber fungiert. Auch Seetour Austria (+9,8 Prozent) erreichte mit Kreuzfahrten eine gute Umsatzentwicklung.

Kräftige Zuwachsraten wiesen zudem die Dominikanische Republik und Thailand mit jeweils rund 13 Prozent mehr Umsätzen auf. Die USA kam auf einen Zuwachs von 6,5 Prozent.

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