Wandern: Rauf auf die Rax!

Hausberg der Wiener

Wandern: Rauf auf die Rax!

Echt steil. Um grandiose Ausblicke zu genießen, muss man keine ganze Urlaubswoche in den Alpen buchen. Für die Wanderung auf die Rax genügt ein Wochenende ohne Regen. „Die Rax gilt zwar als Hausberg der Wiener, sollte aber nicht unterschätzt werden“, meint etwa Andrea Jakabb, die die Region regelmäßig bewandert.

Wer den Aufstieg nicht scheut, startet beim „Preiner Gscheid“ auf der Passstraße zwischen Prein und Reichenau. Von hier führt eine Wanderroute Richtung Waxriegelhaus und weiter zur Seehütte.

Von Hütte zu Hütte
Für den nächsten Stopp beim Ottohaus sollte man zwei Stunden einplanen. Jakabb: „Man kann auch den Grat entlang gehen. Das ist schneller, aber nichts für Ungeübte.“

Nach einer Stärkung im Ottohaus bei Erbsensuppe und Würstel geht’s entweder Richtung Bergstation und mit der Seilbahn ins Tal. Oder zu Fuß den Törlweg hinunter zum Knappenhof. „Wer beim Preiner Gscheid geparkt hat, muss von hier ein Taxi zurück nehmen. Bus gibt es keinen“, erklärt die Wienerin.

Für weniger geübte Wanderer empfiehlt sich, mit der Seilbahn von Hirschwang hinaufzufahren und von der Bergstation zum ­Ottohaus zu gehen.

Gut ausgerüstet
Achten Sie auf knöchelhohe Schuhe mit einer rutschfest profilierten Spezialsohle aus Gummi. Jakabb: „Im Kalkgestein der Rax rutscht man leicht aus. Außerdem lebt hier die schwarze Rax-Otter, eine winzige Schlange, deren Gift im Extremfall tödlich sein kann.“

Sogar Abenteuer kann man auf der Rax erleben.

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