Haubenzuwachs in der Südsteiermark

Die besten Restaurants

Haubenzuwachs in der Südsteiermark

Auch 2021 wurde der Südsteiermark die kulinarische Krone aufgesetzt!

45 Hauben hat der Gourmetführer Gault&Millau an 24 südsteirische Gastronomiebetriebe für das Jahr 2021 vergeben – zwei Betriebe durften sich sogar über vier Hauben freuen. Dabei spielt vor allem die Kreativität, die Verwendung hochwertiger regionaler Produkte wie Kürbiskernöl oder Äpfel sowie die Präsentation der Speisen eine entscheidende Rolle. Gerade in der Südsteiermark werden traditionelle Gerichte meist mit modernen Kreationen kombiniert, sodass sie neue, einzigartige Geschmackserlebnisse schaffen. Das ein oder andere Glas Weißwein aus der Region als edle Menübegleitung darf da natürlich nicht fehlen

 

Das Altehrwürdige: „Am Pfarrhof“ in Sankt Andrä im Sausal

Ein neuer Spitzenkoch beschert seit Frühjahr 2020 himmlische Genüsse im erneuerten Pfarrhof in Sankt Andrä, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Dort verwöhnt der 29-Jährige Harald Irka, der 2017 zum jüngsten Drei-Hauben-Koch der Welt gekürt wurde, seine Gäste mit extravaganten Acht-Gänge-Haute-Cuisine-Menüs mit Zutaten aus dem eigenen Wein-, Gemüse- und Kräutergarten. So landet schon einmal Aal mit Kartoffelcreme, gepopptem Mais und geröstetem Mohn auf dem Teller. Seine Lebensgefährtin Lisa kümmert sich indes um die Übernachtungsgäste, wurde der angrenzende ehemalige Pferdestall doch zu sechs Gästezimmern umgebaut. Mit 18 von 20 Punkten und vier Hauben führt der Pfarrhof die Steiermark-Gesamtwertung an. www.ampfarrhof.com

© Kirchgasser Photography
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Die Provinzielle: Die „Weinbank“ in Ehrenhausen

„Provinzialität auf höchstem Niveau“ lautet das Motto des Vier-Hauben-Lokals „Die Weinbank“ unter Küchenchef Gerhard Fuchs. Doch geht es hier nicht „hinterwäldlerisch“ zu, sondern es steckt ein ausgefeiltes Konzept dahinter. So gibt es in der Weinbank weder Speisekarte noch Menü – auf den Tisch kommt vielmehr, was saisonal gerade zur Verfügung steht. Kreativität und Spontaneität sind hier also gefragt, wenn Gerichte wie Dotterraviolo mit Spinat und Sommertrüffel oder Kaisergranat mit Saiblingskaviar die Gäste verwöhnen sollen. Auch das zugehörige Wirtshaus der Weinbank, in dem die Gerichte etwas bodenständiger sind, darf sich über eine Gault&Millau-Auszeichnung freuen. Was beide Lokale gemein haben, ist die erlesene Weinauswahl, die als eine der besten der Region gilt – Christian Zach wurde zum besten Sommelier Österreichs in 2021 gekürt. www.dieweinbank.at

© Breitenthaler
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Der Exot: „Fischwirt im Urmeer“ in Sulztal an der Weinstraße

Fisch in der Südsteiermark? Was zunächst ungewöhnlich klingt, ist für Chefkoch Philipp Wendler selbstverständlich, befand sich die Region doch einst inmitten des Urmeers, wovon noch heute die verbliebenen Korallen- und Muschelkalkböden zeugen. So finden sich auf der Karte des Haubenlokals „Fischwirt im Ur-meer“ Gerichte wie Forellen-Sashimi oder hausgemachte Räuchersaiblingsravioli. Hinter dem Konzept steckt das steirische Familienunternehmen Grossauer, das insgesamt 20 Restaurants in Österreich und Deutschland betreibt – darunter auch das El Gaucho am Münchner Viktualienmarkt. www.fischwirt.co.at

© Katharina Hafner
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Das Moderne: „Wirtshaus Restaurant Literwirt“ in Gleinstätten

Sterneküche in der selbsternannten „Chill-out“-Zone – so führen Susanne und Walter „Voiti“ Schmid bereits in dritter Generation den Literwirt im Herzen der Südsteiermark. Gemeinsam mit ihrem jungen Team verwandelten sie den Familienbetrieb im Laufe der Jahre vom urigen Wirtshaus zum modernen Haubenrestaurant mit Barbereich und Terrasse. Gerade das jüngere Gourmetpublikum freut sich über Gerichte wie Backhendl-Boxen, Sushi oder Burger. www.literwirt.at  

Das Familiäre: „Wirtshaus Wolfgang Maitz“ in Ratsch

Unweit der Südsteirischen Weinstraße gelegen, wird das Weingut Maitz seit 1957 im Familienbetrieb bewirtschaftet – mit Stephanie und Wolfgang Maitz Junior bereits in dritter Generation. Während das zugehörige Weinhotel ein idealer Ort zum Entspannen über den grünen Weinbergen ist, bietet das Wirtshaus regionale Spezialitäten und Gerichte mit mediterranem Akzent auf hohem Zwei-Hauben-Niveau. Feinschmecker freuen sich über geröstete Nierndl (Niere) vom Kogelberger Freilandschwein mit Herbsttrüffel, Vegetarier hingegen genießen das pikante Karfiol-(Blumenkohl)-Curry mit Shitake-Pilzen. www.maitz.co.at

© Michael Körbler
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Das Stilsichere: „Kogel 3“ auf dem Kreuzkogel

Unweit der Aussichtswarte des Kreuzkogels, ein beliebtes Ausflugsziel im Naturpark Südsteiermark, hat sich das Gastronomen-Ehepaar Beatrix und Oliver Drennig einen Lebenstraum mit ihrem Restaurant Kogel 3 erfüllt. Sie rissen zunächst den ursprünglichen Buschenschank ab und bauten ihn im Anschluss originalgetreu mit Erweiterung wieder auf. Über 100 Gäste dinieren nun im eleganten Innen- und Außenbereich inmitten der modernen Architektur und mit Blick auf die sattgrünen Weingärten. Die Zutaten für die originell aufbereiteten, klassischen Gerichte wie Steirerhuhn im Heunest oder Apfelstrudel stammen von regionalen Produzenten und sind je nach Saison verfügbar. Weinliebhaber indes freuen sich über 9.000 Flaschen Wein, die im Kellergewölbe des Kogel 3 auf eine Verkostung warten. Das Restaurant darf sich über zwei Hauben von Gault&Millau freuen. www.kogel3.at

© Kogel 3
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Das Überraschende: „Liepert´s Kulinarium“ in Leutschach

Taco mit Lammfleisch und Frischkäse, Linsenchip mit eingelegter Wiener Schnecke und Räucherforellen-Zabaione – mit manch einem Gericht rechnen wohl die wenigsten in Liepert´s Kulinarium. Dabei stehen die ausgefallenen Kompositionen im Kontrast zum klassischen Ambiente des Drei-Hauben-Restaurants. So dampft, raucht und riecht es, wenn die Gerichte unter Federführung von Chefkoch Manuel Liepert an den Platz kommen, während der Blick über die holzvertäfelten Wände oder aber die südsteirische Weinlandschaft schweift. Im Café „Kniely by Liepert´s“ nebenan kommt indes typisch österreichische Kaffeehausstimmung bei täglich selbstgemachten Mehlspeisen und Kuchen auf. www.lieperts.at 

© Blendpunkt OG
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