Rapid stellt Weichen für die Zukunft

Neuer Kader

Rapid stellt Weichen für die Zukunft

Zwei Leihen sind zurück bei Rapid, zwei Stars liebäugeln mit einem Abschied.

Während die Kicker im wohlverdienten Urlaub sind, heißt es für Sportboss Zoki Barišić: Anpacken! Die Weichen für die kommende Saison müssen gestellt werden, gerade personell. Mit den beiden Stürmern Deni Alar (Lewski Sofia) und Andrija Pavlović (APOEL Nikosia) sind zwei Leihspieler zurück in Hütteldorf. Während der Österreicher auf seine Chance pocht (siehe Interview unten), dürfe Pavlović Hütteldorf verlassen. Ein Angebot von Omonia Nikosia lehnte der 26-jährige Serbe ab.

Schwab führt Gespräche mit Serie-A-Verein Lecce

Nicht die einzigen beiden Baustellen für Barišić: Die Größte ist und bleibt der Kapitän. Der Vertrag mit Stefan Schwab wurde immer noch nicht verlängert. Die Gespräche laufen, Schwab (29) hört sich parallel dazu in Italien um -Bruder und Berater Roland führte nach ÖSTERREICH-Infos zuletzt Gespräche mit Abstiegskandidaten US Lecce. Vor dem Abschied steht Dejan Ljubicic: Teams aus England und Deutschland haben großes Interesse am 22-Jährigen.

Alar: »Ich werde hier um meinen Platz kämpfen« 

ÖSTERREICH: Deni, deine Zeit in Bulgarien ist abgelaufen. Wie blickst du auf das vergangene Jahr zurück?

DENI ALAR: Persönlich war es eine gute Erfahrung, sportlich war es eher durchwachsen. Wir haben nicht den schönsten, aber einen erfolgreichen Fußball gespielt. Von mir selber war es zu wenig, so kritisch bin ich. Zu Beginn war es für mich nicht leicht: Ich bin verletzt gekommen, habe nur eine Woche trainiert und gleich gespielt. Dann ist ein anderer Stürmer gekommen, der getroffen hat. Ich habe dann hängend und sogar im zentralen Mittelfeld gespielt. Für mich als Stürmer war die Torausbeute nicht zufriedenstellend.

ÖSTERREICH: Wie hast du die Coronazeit in Sofia erlebt?

ALAR: Für den Verein war es nicht leicht, er hat finanzielle Probleme bekommen. Wir Spieler haben Bulgarien nicht verlassen dürfen und waren fast zwei Monate nur in der Wohnung, sind fast nur zum Einkaufen rausgegangen. Jetzt bin ich erstmals seit Februar in Österreich.

ÖSTERREICH: Wie war der Austausch mit Rapid in den letzten Monaten?

ALAR: Richtig Kontakt habe ich nur mit Thomas Murg gehabt. Natürlich habe ich Rapid verfolgt, versucht, jedes Spiel anzuschauen. Ich denke, man kann mit der Performance der zufrieden sein, Platz 2 ist ein toller Erfolg.

ÖSTERREICH: Coach Kühbauer hat letzte Saison nicht mit dir geplant. Gab es jetzt schon ein Gespräch?

ALAR: Nein. Persönlich habe ich kein Problem mit Didi Kühbauer, es gab keinen Streit oder irgendwas. Nur mit Sportdirektor Zoki Barišić habe ich telefoniert. Er hat mir gesagt, dass ich ganz normal am 27. Juli ins Training einsteige und wir dann weiterschauen.

ÖSTERREICH: Wie groß ist das Ziel, dich hier durchzusetzen?

ALAR: Wenn ich meine Chance bekomme, werde ich sie nutzen. Ich bin schon oft abgeschrieben worden. Auch, wie ich zu Sturm gegangen bin, hat keiner an mich geglaubt. Ich weiß was ich kann. Und zwar immer noch viele Tore machen.

ÖSTERREICH: Der Konkurrenzkampf im Sturm ist groß

ALAR: Die Spieler hier haben es in der letzten Saison gut gemacht. Ganz besonders Taxi Fountas, der viele Tore erzielt hat und für die Mannschaft extrem wertvoll war. Aber ich habe vor niemandem Angst, werde den Konkurrenzkampf annehmen.

ÖSTERREICH: Wie lauten deine Ziele mit Rapid?

ALAR: Ich möchte um meinen Platz kämpfen und zeigen, was ich kann. Unser Ziel muss es sein, dass wir zumindest in die Europa League kommen -das wäre für den Verein viel wert. Aber ich glaube, auch in der Champions-League-Quali ist viel möglich.

ÖSTERREICH: Wie fit bist du?

ALAR: Es gibt immer kleine Wehwehchen (lacht). Aber jetzt bin ich seit einer Woche in Österreich, kann die Akkus aufladen und bin mir sicher, dass ich zum Trainingsstart zu 100 %fit bin. Die Zeit bis zum 27. Juli verbringe ich daheim mit meiner Familie, die habe ich jetzt eh schon lange nicht mehr gesehen.

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