Altach haut Trainer Pastoor raus

Canadi als Nachfolger?

Altach haut Trainer Pastoor raus

Trainer-Entlassung in der Bundesliga: Altach und Alex Pastoor gehen getrennte Wege.

Nach der 1:5-Niederlage gegen die Austria zieht Altach die Notbremse. Trainer Alex Pastoor wird nach 2 Jahren entlassen. In den letzten sieben Spielen konnte Altach nur eines gewinnen, die Konsequenz: Der Absturz auf den letzten Platz. Sportdirektor Christian Möckel blieb keine andere Wahl mehr. Pastoor absolvierte im Ländle 67 Spiele als Trainer. Seine Bilanz 22 Siege, 30 Niederlagen und 15 Unentschieden. Assistent Martin Bernhard wurde ebenfalls vom Dienst freigestellt.

Präsident Pfanner zog die Reißleine

Präsident Peter Pfanner meinte im Klub-Statement: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leichtgemacht. Leider haben auch die im Winter gesetzten Maßnahmen und viele Gespräche nicht die gewünschte sportliche Weiterentwicklung gebracht. Deshalb sind wir nun zum Entschluss gekommen, die Position des Cheftrainers für die entscheidende Saisonphase neu zu besetzen. Ich möchte mich bei Alex und Martin, die bis zum letzten Tag alles versucht haben, für das Engagement bedanken und wünsche ihnen alles Gute auf ihrem weiteren Weg.“" Morgen wird der neue Trainer bereits vorgestellt.

Übernimmt ein alter Bekannter?

Möglich, dass es da sogar zu einem Sensations-Comeback in der CASHPOINT Arena kommen kann. Damir Canadi wäre nach seinem überraschenden Aus in Griechenland bei Atromitos Athen am Markt. Unter dem 50-Jährigen feierte der Ländle-Klub seine größten Erfolge, schaffte es bis in die Europa-League-Qualifikation. Aktuellen Gerüchten zufolge, steht Damir Canadi bereits in Kontakt mit dem SCR-Vorstand um die letzten Einzelheiten zu klären. 

Für Canadi wäre es ein Comeback im "Ländle". Von Jänner 2013 bis November 2016 war er bereits als SCRA-Trainer tätig, schaffte dabei im ersten vollen Anlauf den Aufstieg ins Oberhaus und belegte dort 2014/15 sensationell Rang drei und 2015/16 Platz acht. Im November 2016 wechselte er zu Rapid, wo er bei einem Kurz-Gastspiel nicht glücklich wurde. In der Folge war er zweimal - zuletzt bis Anfang Februar - für den griechischen Erstligisten Atromitos Athen und dazwischen 2019 rund ein halbes Jahr beim deutschen Zweitligisten 1. FC Nürnberg engagiert.