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Playoff-Start

Capitals gegen Innsbruck souverän

Wiener gewinnen gegen Innsbruck glatt 3:0. Auch Laibach, Linz und Salzburg gewinnen.

Vienna Capitals - HC TWK Innsbruck 3:0 (0:0,3:0,0:0)
Albert-Schultz-Halle, 4.200 Zuschauer, SR Tschebull
Tore: Fox (22./SH, 34./PP), D. Rodman (39./PP)Strafminuten: 14 bzw. 18

Die favorisierten Vienna Capitals haben im ersten Spiel der Viertelfinal-Play-off-Serie am Donnerstag gegen die Innsbrucker Haie einen überzeugenden 3:0-(0:0,3:0,0:0)-Erfolg gefeiert. Die Wiener hatten trotz Überlegenheit lange Schwierigkeiten, die Innsbrucker in die Schranken zu weisen. drei Tore im Mitteldrittel stellten dann aber die Vorentscheidung und die 1:0-Führung in der "best-of-five"-Serie der Erste Bank Eishockey Liga sicher. Alle drei Tore der Wiener besorgte die Einser-Linie mit Marcel (3 Assists) und David Rodmann (1 Tor) und Aaron Fox (2 Tore).

Die Gäste aus Tirol überstanden drei Unterzahlsituationen zu Spielbeginn und weitere gute Torchancen der Wiener auch dank ihres starken Schlussmannes Seamus Kotyk unbeschadet. Nach 21 torlosen Minuten sorgte dann Liga-Topscorer Aaron Fox mit zwei Toren in der mit 4.2000 Zuschauern gut besuchten Albert-Schultz-Halle für die ersten Treffer des Abends. Das 1:0 erzielte der US-Amerikaner mit einem Handgelenksschuss in Unterzahl, Treffer Nummer 2 aus kurzer Distanz (34.) in Überzahl.

Das vorentscheidende 3:0 kurz vor Ende des zweiten Abschnittes ging auf das Konto der Rodman-Brüder, Marcel legte abermals im Powerplay einen Abpraller ideal für seinen Bruder David auf, der aus einem Meter einschoss. Im Schlussdrittel verlegten sich die Wiener über weite Strecken aufs Kontern, weitere Tore gelangen trotz einiger guter Chancen aber nicht mehr.

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KAC - Olimpija Laibach 1:3 (0:1,0:1,1:1)
Klagenfurt, 5.153(ausverkauft), SR Jelinek
Tore: Arlbrandt (42.) bzw. Vnuk (2.),Yarema (26./PP), Mitchell (60./EN)
Strafminuten: 26 plus 10 Disziplinar Craig bzw. 30 plus 10 Disziplinar Intranuovo

Rekordmeister KAC hat mit einem 1:3 (0:1,0:1,1:1) daheim gegen Laibach einen Fehlstart in die Play-offs der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) hingelegt. In der mit 5.153 Zuschauern ausverkauften Klagenfurter Stadthalle durften am Ende nur die 350 mitgereisten Fans der Slowenen jubeln. Insgesamt zehn erfolglose Powerplay-Versuche und ein Gäste-Goalie in Topform waren ausschlaggebend.

Bereits nach 65 Sekunden landete ein Konter der Gäste im Netz des KAC. Vnuk zog einfach ab, Goalie Verner ließ den Puck zwischen seinen Beine durchrutschen (2.). Die Klagenfurter scheiterten zunächst an ihrem Vorhaben, das Spiel herumzureißen. Laibach-Goalie Westlund erwies sich als unüberwindbares Hindernis.

Einziger Höhepunkt im ersten Drittel war eine Schlägerei nach 12:30 Minuten. Die Folge: Disziplinarstrafen für Craig (KAC) und Intranuovo (Laibach). So gingen die Klagenfurter trotz 19:8 Torschüssen mit einem Rückstand in die erste Pause.

Der KAC rannte auch im Mitteldrittel vergeblich gegen die Laibacher Abwehr an. Yarema überwand dafür mit einem Schuss von der blauen Linie Verner zum 0:2 (26.). Den Kärntnern nützte auch eine 5-gegen-3-Überzahl nichts, Rebek traf aus fünf Metern nur die Querlatte.

Im dritten Durchgang schöpfte der Rekordmeister wieder Hoffnung. Pär Arlbrandt stellte mit einem Penaltytreffer, bei dem er nach drei Körpertäuschungen Westlund überwinden konnte, auf 1:2 (42.). Doch der Ausgleich wollte sich nicht einstellen.

90 Sekunden vor Drittelende nahmen die Gastgeber ein Timeout und schickten in der Folge Goalie Verner vom Eis. Laibach-Tormann Westlund hielt jedoch alles, was auf sein Tor kam. Ein Empty-Net-Treffer von Mitchell (60.) besiegelte schließlich die Heimniederlage des KAC.

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Red Bull Salzburg - EC Pasut VSV 5:4 n.P. (1:1,1:2,2:1 - 0:0;1:0)
Eisarena Volksgarten, 3.000, SR Trilar
Tore: Trattnig (12./PP, 41./PP), Marco Pewal (33.), Koch (58./PP),Kalt (entscheidender Penalty) bzw. Bousquet (16.), Brown (37.),Scoville (40./PP, 59./PP)
Strafminuten: 12 bzw. 8

Eishockey-Meister Red Bull Salzburg hat am Donnerstag mit einem 5:4 (1:1,1:2,2:1/0:0;1:0) nach Penaltyschießen über den Villacher SV einen erfolgreichen Auftakt in das Play-off der Erste Bank Liga verzeichnet. Die Mozartstädter hatten bei der Neuauflage des Endspiels der Vorsaison mit den Kärntner gehörige Mühe und gingen erst nach dem Shootout des ersten Spiels der "best-of-five"-Serie als glücklicher Sieger vom Eis.

Die Heimischen dominierten die Anfangsphase, mussten aber bis zur 12. Minute auf den ersten Torjubel warten. Matthias Trattnig traf mit einem Abstauber im Powerplay zur verdienten Führung. Fast wie aus heiterem Himmel war dann VSV-Stürmer Dany Bousquet zur Stelle und glich vier Minuten später aus. Beim Meister war danach etwas Sand im Getriebe, ausgerechnet in der besten Phase der Kärntner traf Marco Pewal (33.) per durchaus haltbarem Schlagschuss zur neuerlichen Führung.

Den taktisch klug spielenden Villachern gelang noch vor Ende des Mitteldrittel mit zwei Toren der Führungswechsel. Marc Brown (37.) und Darrel Scoville (40./PP) ließen die mitgereisten VSV-Fans in der von 3.000 Fans besuchten Eisarena-Volksgarten jubeln. Lange währte die Freude der Gäste allerdings nicht, Trattnig glich mit seinem zweiten Treffer kurz nach Wiederbeginn (41./PP) im Powerplay aus. Nach dem 4:3 durch Thomas Koch in der 58. Minuten sah es schon nach einem Sieg der Salzburger aus.

In der Schlussminute erzwang Scoville aber mit einem Schlagschuss von der blauen Linie die Verlängerung. Nach torlosen fünf Minuten behielten die Schützen der Heimmannschaft im Penaltyschießen die Nerven. Koch und Dieter Kalt trafen für die Hausherren, aufseiten der Kärntner scheiterten Bousquet und Mickey Elick.

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EHC Liwest Black Wings Linz - HK Acroni Jesenice 5:2 (1:1,2:0,2:1)
Linz, 3.000, SR Schimm
Tore: Raimund Divis (6., 30./PP), Shearer(35./PP, 54./PP), Groleau (59./EN und SH) bzw. Strömberg (14.),Golicic (60.)
Strafminuten: 16 bzw. 16

Der EHC Liwest Black Wings Linz hat das erste Spiel des Viertelfinal-Play-offs gegen Jesenice in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) klar mit 5:2 für sich entschieden. In einem lange Zeit offenen Spiel brachte das 3:1 die Linzer im zweiten Drittel auf die Siegerstraße. Der erste Punkt im "Duell der Stahlstädte" ging an die Österreicher.

Obwohl die Slowenen von Beginn an gut mitspielten, gelang den Linzern durch Raimund Divis die frühe Führung (6.). Jesenice ließ sich jedoch nicht beirren, kam durch Conny Strömberg (14.) zum 1:1.

Im zweiten Drittel war von den Black Wings lange nichts zu sehen. Jesenice dominierte, doch die Linzer nützten ihre erste gute Chance im zweiten Drittel zum 2:1. Im Powerplay landete ein abgefälschter Schuss von Divis im Netz der Gäste (30.). Nach zwei Strafen gegen Jesenice hintereinander erhöhten die Oberösterreicher durch Shearer auf 3:1 (35.). Ab diesem Treffer verkrampfte Jesenice zusehends.

Die Slowenen versuchten sich vermehrt mit Fouls zu behelfen. Folgerichtig sorgte Shearer mit einem Powerplay-Treffer für die Vorentscheidung - in der 54. Minute traf er mit seinem zweiten Tor des Tages zum 4:1. In Unterzahl gelang den Linzern durch Groleau auch noch ein Empty-Net-Goal (59.). Jesenices 2:5 (60.) war nur mehr Resultatskosmetik - die Black Wings führen damit in der "best-of-five"-Serie mit 1:0.