EBEL

Penalty-Krimi in Znojmo: Caps festigen Platz 1

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Niederlagen für KAC, Dornbirn und Graz im unteren Play-off.

Die Vienna Capitals haben ihren Vorsprung im oberen Play-off (Pick Round) der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) erfolgreich behauptet. Die Wiener gewannen am Sonntag in Znojmo mit 3:2 nach Penaltyschießen und liegen weiter drei Punkte vor Red Bull Salzburg, das beim VSV mit 3:2 siegte.

Meister KAC erlitt im Kampf um die letzten zwei noch offenen Viertelfinal-Plätze einen Rückschlag. Die Klagenfurter mussten sich im unteren Play-off (Play-off-Race) in Innsbruck mit 3:4 geschlagen geben. Da auch Dornbirn, das sich mit dem KAC in der ersten Runde ein bisschen abgesetzt hatte, verlor (1:3 bei Fehervar), rückte das Feld wieder zusammen. Der KAC führt nun einen Punkt vor Fehervar und Dornbirn. Die Graz 99ers haben auch ihr zweites Spiel verloren und sind nach dem 2:4 bei Olimpija Ljubljana auf den letzten Platz abgerutscht.

Der KAC holte durch Lundmark (27./PP, 35.) zweimal eine Innsbrucker Führung durch Justin Donati (4./PP, 32.) auf, mit einem Doppelschlag durch Höller und Jurik innerhalb von 31 Sekunden (37.) setzten sich die "Haie" aber entscheidend ab. Schuming gelang nur noch das 3:4 (48.).

Die Caps beendeten in Znojmo die Serie der Tschechen, die zuletzt fünf Siege in Folge gefeiert hatten. Die Wiener trotzten dabei einigen Strafen und einem frühen Rückstand (Podesva/3.). Im Penaltyschießen verwerteten Olsson und Ferland ihre Versuche und sicherten den Caps weiter die Führung mit drei Punkten Vorsprung.

Für den VSV gab es vor dem Spiel Grund zum Jubeln, als Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter die finanzielle Unterstützung der Stadt für das Jahr 2014 in Höhe von 240.000 Euro mittels Scheck übergab. Mit einem Kracher ans Lattenkreuz startete VSV-Urgestein Unterluggauer das Spiel, danach aber hatte Salzburg zwei Drittel lang alles im Griff. Roe brachte die Gäste in der 13. Minute hochverdient in Führung, mit weiteren Treffern von Fahey (22.) und Roe (37.) zogen die Roten Bullen im Mitteldrittel auf 3:0 davon.

Im Schlussdrittel machten es die Heimischen noch einmal spannend. 66 Sekunden nach Wiederbeginn gelang Pewal das 1:3, danach konnte der VSV aber ein Zwei-Mann-Überzahlspiel für 3:55 Minuten nicht nützen. Pewal gelang der Anschlusstreffer zu spät (57.). Damit sind die Adler weiter als einziges Team ohne Punkt.

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