Souveräner Heimsieg für die Caps

EBEL

Souveräner Heimsieg für die Caps

Der KAC gewann ein spannendes Kärntner Derby knapp mit 3:2.

Die Vienna Capitals geben sich zumindest vor Heimpublikum weiter keine Blöße. Die Wiener besiegten am Freitag in der 16. Runde der Erste Bank Eishockey Liga den auswärtsschwachen Nachzügler Olimpija Ljubljana 6:1 (1:0,2:1,3:0) und feierten damit den bereits siebenten Heimerfolg en suite.

Capitals-Topscorer Fortier (8./Penalty, 21.) brachte die fünfplatzierten Wiener vor 3.000 Zuschauern mit 2:0 in Führung. Die in fremden Hallen bisher keineswegs überzeugenden Slowenen hielten aber recht gut dagegen und kamen durch Sachl (34.) im Powerplay auch zum Anschlusstreffer. Danach sorgte aber Rotter (37./PP, 49.) mit zwei Treffern für die Entscheidung. In der Schlussphase erhöhten Kraxner und Rebek dann noch auf 6:1.

Vienna Capitals - Olimpija Ljubljana 6:1 (1:0,2:1,3:0)
Albert-Schultz-Halle, 3.000, SR Gebei
Tore: Fortier (9./Penalty,
21.), Rotter (37./PP, 49.), Kraxner (56.), Rebek (59./PP) bzw.
Sachl (34./PP)
Strafminuten: 12 bzw. 10

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Rekordmeister KAC hat seine Tabellenführung mit einem Auswärtssieg im 280. Kärntner Eishockeyderby gegen den VSV weiter ausgebaut. Die Klagenfurter gewannen am Freitag in der 16. Runde der Erste Bank Liga knapp mit 3:2 (1:0,1:2,1:0) und führen nun bereits sechs Punkte vor Meister Salzburg und dem Lokalrivalen. Während sich die Klagenfurter über den achten Sieg in Serie freuen durften, verloren die Villacher auch den zweiten Saisonvergleich mit dem Erzrivalen und kassierten die zweite Heimniederlage.

Nach nervösem Beginn mit Ungenauigkeiten auf beiden Seiden sorgte Shantz mit einem Backhand-Schuss im Powerplay für das verdiente 1:0 der Gäste. Der VSV kam in der mit 4.500 Fans ausverkauften Stadthalle nur langsam in Schwung und erst in der 32. Minute nach einer schönen Aktion über Kaspitz und Raffl (12. Saisontor) zum Ausgleich.

Ein Unterluggauer-Fehler ermöglichte den Klagenfurtern durch Herburger aber zweieinhalb Minuten später die neuerliche Führung. Unterluggauer machte das kurz vor Ende des Mitteldrittels aber wieder gut und traf in Überzahl per Schlagschuss zum Ausgleich. Nach 45 Minuten erzielte Pirmann das umstrittene 3:2, der mutmaßliche Schlittschuhtreffer wurde erst nach Videostudium gegeben. Die folgenden Schlussoffensive des VSV brachte nichts mehr ein.

VSV - KAC 2:3 (0:1,2:1,0:1)
Stadthalle Villach, (4.500/ausverkauft), SR Berneker/Bogen
Tore: M. Raffl (32.), Unterluggauer (40./PP) bzw. Shantz (15./PP),
Herburger (34.), Pirmann (45.)
Strafminuten: 8 bzw. 13 plus
Spieldauerstrafe Craig

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Meister Salzburg hat sich am Freitag in der 16. Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) mit einem 4:1-(1:1,2:0,1:0)-Heimsieg gegen seinen "Vize" Linz an dem dem KAC unterlegenen VSV vorbei auf Tabellenrang zwei geschoben. Damit bewiesen die Salzburger erneut ihre Stärke auf eigenem Eis, von ihren acht Saison-Heimpartien gewannen sie sieben. Am Sonntag kommt es nun in Klagenfurt zum Hit Erster gegen Zweiter.

Duncan hatte mit dem ersten Torschuss schon nach 31 Sekunden den Trefferreigen eröffnet, in Folge vergaben die Salzburger noch vor der ersten Pausensirene einige hochkarätige Chancen. Dafür schlugen die Gäste nach einer schönen Einzelaktion durch Kellner zum Ausgleich zu (19.). Im Mittelabschnitt sorgten jedoch Salzburgs Kapitän Koch nach einem Fehler von Goalie Westlund (19.) per Gewaltschuss von der blauen Linie sowie Hofer mit seinem ersten Liga-Treffer überhaupt (36./PP) für die Vorentscheidung.

Im letzten Drittel entwickelte sich nicht mehr als ein besseres Schaulaufen, dem Regier in Überzahl mit dem 4:1 ein bisschen an Attraktivität verlieh (52.). Für die Black Wings war es die vierte Niederlage in Folge, womit sie wieder an das Tabellenende rutschten. Schlimm auch die Trefferausbeute der Oberösterreicher, von ihren insgesamt nur 33 Toren erzielten sie in der Fremde in acht Partien lediglich 14.

Red Bull Salzburg - Liwest Black Wings Linz 4:1 (1:1,2:0,1:0)
Eisarena Volksgarten, 2.943, Smetana
Tore: Duncan (1.), Koch (27.), Hofer (36./PP), Regier (52./PP) bzw.
Keller (19.)
Strafminuten: 12 bzw. 26

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Die Graz 99ers haben sich am Freitag in der 16. Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) mit einem 5:2-(0:2,4:0,1:0)-Sieg in Zagreb eindrucksvoll für das in der vergangenen Saison gegen die Kroaten erlittene Viertelfinal-Out revanchiert. Die Gastgeber waren zwar nach zehn Minuten durch Treffer Prpic im Powerplay (5.) sowie MacLean (10.) in Front gelegen, danach gaben aber die Steirer den Ton an.

Ouellette hatte im Dom Sportova vor 6.700 Zuschauern den ersten Treffer der Gäste erzielt (22.), Herzog (24.), Norris (30.) und Woger im Powerplay (32.) sorgten noch im zweiten Drittel für eine Vorentscheidung. Als Peintner nach 24 Sekunden des Schluss-Abschnitts Treffer fünf der 99ers scorte, war die Partie gelaufen. Damit bestätigte die Grazer ihre Auswärtsstärke, haben sie doch fünf ihrer acht in der Fremde ausgetragenen Saison-Matches gewonnen. Als Siebente liegen sie nur noch drei Punkte hinter den fünftplatzierten Zagrebern.

Medvescak Zagreb - Moser Medical Graz 99ers 2:5 (2:0,0:4,0:1)
Zagreb, 6.700, Kellner
Tore: Prpic (5./PP), MacLean (10.) bzw. Ouellette (22.), Herzog
(24.), Norris (30.), Woger (32./PP), Peintner (41.)
Strafminuten: 10
plus 10 MacLean bzw. 14 plus 10 Peintner
 

Außerdem:
HK Jesenice - SAPA Fehervar 3:4  (0:2,2:0,1:2)