Vienna Capitals und KAC feiern in Liga 2:1-Seige

ICE Hockey League

Vienna Capitals und KAC feiern in Liga 2:1-Seige

Ihre jeweils erste Partie in der ICE Hockey League nach rund zweiwöchiger Corona-Pause haben jeweils daheim die Vienna Capitals 2:1 gewonnen, die Innsbrucker Haie 1:2 verloren. 

Die Wiener siegten in einem Spiel der 14. Runde daheim gegen die Dornbirn Bulldogs, die Tiroler unterlagen in einem Match der 15. Runde dem KAC. Tabellenführer Graz 99ers unterlag ebenso in der 15. Runde bei Fehervar 2:5, der VSV unterlag in Runde 10 in Bratislava 1:2 nach Penaltyschießen.
 
Die Grazer blieben dennoch an der Tabellenspitze, einen Punkt vor den Vienna Capitals und dem KAC. Die Caps haben allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen, liegen damit nach Verlustpunkten vorne. Fehervar ist zwei weitere Zähler dahinter Vierter, der VSV bleibt hinter den Innsbruckern und den Black Wings Linz Elfter und Letzter. Im vom Corona durcheinandergewirbelten Spielplan sind für Montag die Partien Innsbruck gegen Graz und Bratislava gegen HCB Südtirol angesetzt.
 

Caps-Coach: "Pause hat sich bemerkbar gemacht"

Die 99ers scheiterten in Ungarn teilweise auch an der eigenen Chancenauswertung. Die Tore der Gäste erzielten Hunter Fejes zum 1:1 (14.) und Johan Porsberger mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 (26.). Danach konnten die Steirer aber nicht mehr nachsetzen. Der KAC hingegen lieferte einen besseren Aufwärtsauftritt. Manuel Geier brachte die "Rotjacken" in Front (11.), Deven Sideroff glich für die Innsbrucker aus (43.). Den entscheidenden Treffer erzielte Rok Ticar 4:34 Minuten vor der Schlusssirene.
 
Die Vienna Capitals benötigten eine Anlaufzeit, erst in der 26. Minute sorgte Nikolaus Hartl im Powerplay für den ersten Treffer. Gut zehn Minuten später besserte Patrick Peter nach. Das Tor der Dornbirner ging in der 48. Minute ebenso im Powerplay auf das Konto von Andrew Yogan. "Im ersten Drittel hat sich die lange, 28-tägige Pause in unserem Spiel bemerkbar gemacht. Wir waren schlampig", resümierte Caps-Coach Dave Cameron. "Ab dem Mittelabschnitt lief es dann bei uns besser."
 
Letztlich sorgte beim VSV ein Tor von Patrick Björkstrand in der 48. Minute für den Ausgleich und für berechtigte Hoffnung auf einen Sieg. Immerhin blieb den Kärntnern noch ein Punkt.