Vienna Capitals weiterhin makellos

EBEL

Vienna Capitals weiterhin makellos

Wiener 4:2 gegen Meister Linz - KAC deklassierte VSV 7:1.

Die Vienna Capitals haben auch das vierte Spiel in der Zwischenrunde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gewonnen. Der Tabellenführer setzte sich am Dienstag gegen den zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen Meister Linz nach Zweitorerückstand dank eines starken Schlussdrittels noch 4:2 durch und hat nun bereits sechs Punkte Vorsprung auf die Oberösterreicher.

Im Kärntner Derby feierte der KAC einen 7:1-Kantersieg gegen den dadurch ans Tabellenende der Platzierungsrunde der besten sechs Teams gerutschten VSV. Die Graz 99ers schafften zu Hause gegen Zagreb mit einem 2:1 den ersten Erfolg in der zweiten Meisterschaftsphase.

In der Qualifikationsrunde kam Red Bull Salzburg gegen Schlusslicht Innsbruck zu einem dringend nötigen 4:1-Heimerfolg. Der Ex-Meister liegt nach der erfüllten Pflichtübung jetzt gleichauf mit Ljubljana, das Dornbirn vor Heimpublikum 4:0 besiegte. Spitzenreiter Znojmo gewann in Szekesfehervar 3:0 und hat damit drei Zähler Guthaben auf die ersten Verfolger aus Laibach und Salzburg. Zumindest eines dieser drei Teams wird das Viertelfinale verpassen.

Die zunächst wenig durchschlagskräftigen Capitals gingen nach Gegentreffern von Oberkofler (10.) und Murphy (19./PP) mit einem 0:2 in die erste Pause. Kurz zuvor hatte eine harter Check von Oberkofler gegen Bjornlie für Aufregung gesorgt. Der Caps-Verteidiger musste verletzt vom Eis gebracht werden, für den Linzer Übeltäter war die Partie durch eine Matchstrafe ebenfalls vorzeitig zu Ende.

Nach dem Anschlusstreffer durch Olsson (36.) aus spitzem Winkel sorgten Lakos (44./PP) und Schiechl (49.) für die Wende zugunsten der im Schlussdrittel stark aufspielenden Wiener. Den Endstand fixierte Olsson (51.) per Penalty.

Dem KAC gelang mit einem Doppelschlag innerhalb von elf Sekunden von Iberer und Scofield in der dritten Minute ein Traumstart in das 298. Lokalderby. Nach Gegentreffer drei durch Furey (14./PP2) machte VSV-Schlussmann Lamoureux für Höneckl Platz, aber auch der Ersatzmann musste bald hinter sich greifen, denn Geier (26.) und Hundertpfund (30.) sorgten noch vor Halbzeit für die endgültige Entscheidung.

Die völlig harmlosen Gäste schrieben erst in Minute 47 durch Pretnar erstmals an. Scofield (49.) und Schellander (58.) erhöhten aber noch auf 7:1 und sorgten damit für den höchsten Derbysieg des Rekordmeisters in dieser Saison. Der VSV kassierte die dritte Niederlage sowie die dritte Derby-Pleite en suite.

In Graz nahm das Match nach matten 35 Spielminuten erst mit dem Tor zum 1:0 von Wren (35.) Fahrt auf. Zwei Minuten später legten die 99ers nach. Zusevics stellte mit seinem ersten Tor im Dress der Grazer auf 2:0, aber nur drei Minuten danach gelang Miller im Überzahlspiel der Anschlusstreffer. Die 2.000 Fans sahen danach ein flottes, aber torloses Schlussdrittel und damit den ersten vollen Erfolg der nun fünftplatzierten Steirer nach drei Niederlagen in Serie.

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