Italien schimpft über Tomaten-Schiri

Juve um Sieg betrogen?

Italien schimpft über Tomaten-Schiri

Den Turinern wurde ein regulärer Treffer fälschlicherweise aberkannt.

Juventus Turin hat gegen Bayern München nur hauchdünn den Aufstieg ins CL-Viertelfinale verpasst. Die Italiener führten in der Allianz Arena mit 2:0, mussten sich am Ende aber in der Verlängerung 2:4 geschlagen geben. Besonders bitter: Knapp vor der Pause erzielten Juve ein reguläres Tor, das Schiri-Team entschied aber fälschlicherweise auf Abseits.

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Ärger über Schiri
In den italienischen Medien blieb diese Tatsache natürlich nicht unerwähnt. "So ist es grausam! Ein großartiges Juve streift die Heldentat und ist sauer auf Schiedsrichter Jonas Eriksson: 2:0 und ein reguläres Tor aberkannt. Wut bei Juve, sie hätten das Weiterkommen verdient. Die Verlängerung und der Schiedsrichter waren fatal", schrieb die "Gazzetta dello Sport".

Der "Corriere dello Sport" schimpft: "Wütendes Juve! Bayern kommt in der Verlängerung weiter, der Schiedsrichter ein Desaster." 

Auch die Turiner selbst kritisierten die Leistung des Unparteiischen. Bei den Juve-Profis überwog jedoch der Stolz über die starke Leistung. "Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir gehen mit erhobenem Haupt", betonte Kapitän Gianluigi Buffon demonstrativ. Trainer Massimiliano Allegri klang ähnlich. "Es ist traurig, so auszuscheiden. Wir haben hervorragend gespielt und hätten 3:0 führen können, als die Chancen da waren", klagte er.