Kabinen-Party: So wild feiert Chelsea den CL-Triumph

König von Europa

Kabinen-Party: So wild feiert Chelsea den CL-Triumph

Chelsea krönt sich zum König von Europa. Danach gibt es kein Halten mehr.

Chelsea, Könige von Europa! Die Elf rund um Trainer Tuchel siegte im dritten rein englischen Finale der Geschichte 1: 0 über City, ist zum 2. Mal Champions-League-Sieger.

Wilde Kabinen-Party

Während die Blues vor 16.500 Fans den Henkelpott in den Nachthimmel von Porto stemmen, wartet City weiter auf den 1. Titel.
Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Die Blues feierten zuerst auf dem Rasen und dann in der Kabine weiter. In einem Twitter-Video sieht man, wie Trainer Tuchel mit einer Champagner-Flasche bewaffnet in die Kabine stürmt und die Party antreibt. Kurios: Marcos Alonso küsst sogar den Schuh des Erfolgs-Coach.

  

Tuchel zeigte sich zuvor bereits im Interview emotional. „Das ist das Schönste, ehrlich gesagt. Wenn ich darüber nachdenke, fange ich an zu weinen, wenn ich es so teilen kann (mit seiner Familie; Anm.). Ich weiß, wie sehr die sich freuen, für die ist es jetzt.“

Havertz schießt Chelsea vor der Pause auf Kurs


Von Start weg entwickelte sich im Estadio Do Dragao ein rassiges, intensives Spiel. Mit Vorteilen für Chelsea. Minute 10: Havertz bediente Werner, der verstolperte aber völlig freistehend vor dem Tor. Vier Minuten später wieder der Deutsche, dieses Mal war Keeper Ederson zur Stelle. Wo war Manchester City? In Minute 27 tauchte Foden vor dem Tor auf, Rüdiger blockte in letzter Sekunde. Kurze Zeit später war für Chelsea-Abwehrboss Thiago Ende, er musste verletzt raus (39.). Und sah mit Tränen in den Augen, wie seine Kollegen kurz vor der Pause eiskalt zuschlugen: Mount schickte Havertz mit einem Traumpass auf die Reise, der Deutsche behielt die Nerven und schob mit seinem ersten Champions-League-Tor zum 1: 0 ein (42.).

Starke Chelsea-Abwehr bringt 1: 0 über die Zeit

City musste nach Seitenwechsel liefern. Doch Chelsea stand hinten wie eine Wand. Coach Guardiola wurde von Minute zu Minute unruhiger an der Seitenlinie. Erst recht, als sein Kapitän De Bruyne unter Tränen den Platz verlassen musste, Jesus kam (59.).
Doch City blieb offensiv blass. Und musste sich bei Pulisic bedanken, dass das Spiel weiter offen blieb: Der US-Boy schob nach Havertz-Zuspiel knapp vorbei (73.). Guardiola reagierte, warf mit Agüero seine letzte Waffe in die Schlacht. Aber auch der Argentinier konnte in seinem 390. und letzten Spiel für den englischen Meister nichts mehr bewirken! Chelsea jubelt über seinen 2. Champions-League-Titel nach jenem im Jahr 2012, City und Guardiola sind im Tal der Tränen.