So verteidigt sich der 'Becherwerfer'

Eklat bei Sturm-Graz-Match

So verteidigt sich der 'Becherwerfer'

Beim Europa-League-Heimspiel von Sturm Graz gegen AEK Larnaka kam es zum Mega-Skandal. 

Donnerstagabend wurde das Match zwischen den Steirern und den Ballesterern aus Zypern abgebrochen, weil ein Fan seinen Trinkbecher von der Zuschauertribüne pfefferte und den Linienrichter auf dem Kopf traf: blutende Platzwunde.

Nach einer halben Stunde wurde die Partie (die Sturm 0:2 verlor) fortgesetzt. Am Freitag dieser Woche will die UEFA die Strafe gegen den Verein verkünden – sie dürfte saftig ausfallen. Und die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den „Becherwerfer“ wegen Körperverletzung. Im Gespräch mit Skandal-Blogger Marco Wagner, der zuletzt selbst in der Kritik stand, weil er im Suff Nazi-Lieder grölte, outete sich jetzt der Becherwerfer namens „Michi“. Hier seine besten Sager:

„Tut mir leid für den Verein und die ganze Sturm-Crew, dass das geschehen ist, dass mir das mit dem Plastikbecher passiert ist und dass der derart deppert aufkommen ist und den Linienrichter verletzt hat. Das wollte ich bestimmt nicht."

„Ich war halt sehr enttäuscht, hab für die Eintrittskarten einen Haufen Geld gezahlt, 30 Euro oder so, und dann sehe ich so einen Kick. Da sind mir die Sicherungen durchgebrannt.“

„Andere Leute haben auch schon Becher geworfen, ich hintennach. Das war ein Tausend-Gulden- Schuss.“

„Das Problem ist auch, dass ich relativ betrunken war. Vier Bier und drei Mischungen. Das kommt halt noch dazu zum Frust, wenn du was trinkst.“