Es ist kein Zufall, dass England regiert

Krankl-Kolumne

Es ist kein Zufall, dass England regiert

Als 'Spanier' hätte ich mir Barcelona im Champions-League-Finale ­gewünscht.

Auch wenn Frankfurt fast noch die Sensation geschafft hätte: Die neue Amtssprache ganz oben ist Englisch. Die Spitze im europäischen Vereinsfußball hat sich ganz klar von Spanien nach England verschoben. Deutschland ist weg vom Fenster.

Als „Spanier“ hätte ich mir Barcelona im Champions-League-Finale ­gewünscht, und dass die Europa League weiter von den Vereinen der Iberischen Halbinsel ­dominiert wird.

Dass aber in beiden ­europäischen Endspielen vier englische Mannschaften im Finale stehen, ist kein Zufall. Die irrwitzig hohen TV-Gelder haben mitgeholfen, das ohnehin hohe Niveau in der Premier League weiter zu steigern. Wenn man genau hinsieht, fällt auf, dass die meisten Topstars der Topklubs aus dem Ausland kommen.   

Meine Favoriten sind Chelsea und Liverpool

Auch die besten Trainer sind nicht mehr aus England. Damit hat sich auch das Spiel in der Premier League verändert. Vom berühmten „Kick and Rush“ zum Spielstil eines Pep Guardiola von ManCity oder der Italiener Sarri und Pochettino bei Chelsea und ­Tottenham. Sind wir doch froh, dass sich was tut im europäischen Spitzen-Fußball!

Und wer holt sich jetzt die Pokale? Im Europa-League-Finale tippe ich auf Chelsea, in der Champions League ist ­Liverpool mein Favorit.