Corona-Alarm: 12 Spieler bei Sporting infiziert

LASK-Gegner in Euro League

Corona-Alarm: 12 Spieler bei Sporting infiziert

Sporting geht gegen den LASK in der Euro League als Favorit ins Spiel, muss aber einige Ausfälle verkraften.

Der LASK kommt rechtzeitig vor dem Play-off der Fußball-Europa-League immer besser in Schuss. Das 3:1 am Sonntag in der Bundesliga gegen den WAC und auch das 7:0 drei Tage zuvor in der dritten EL-Qualifikationsrunde gegen Dunajska Streda nähren die Hoffnung der Linzer, wie im Vorjahr in die Gruppenphase einzuziehen, auch wenn am Donnerstag in Lissabon mit Sporting ein hochkarätiger Gegner wartet.

Die Grün-Weißen aus der portugiesischen Hauptstadt starteten am Sonntag mit einem 2:0 bei Pacos de Ferreira verspätet in die Meisterschaft. Sportings für 19. September geplante Liga-Premiere gegen Gil Vicente musste nämlich wegen zahlreicher Corona-Fälle auf beiden Seiten verschoben werden, am vergangenen Donnerstag gewann eine verstärkte B-Elf von Sporting in der dritten EL-Quali-Runde gegen Aberdeen 1:0.

Etliche Spieler bei Sporting infiziert

Laut portugiesischen Medienberichten waren zwölf Sporting-Akteure von positiven Tests betroffen - neben Cheftrainer Ruben Amorim und zwei weiteren Betreuern gleich neun Spieler. Wer von ihnen am kommenden Donnerstag eingesetzt werden kann, ist offen. Trotz der Turbulenzen beim Gegner steht für Thalhammer fest: "Sporting hat sehr hohe Qualität. Das wird noch einmal eine größere Herausforderung als gegen den WAC."

Im Gegensatz zum LASK haben die Wolfsberger ihren Platz in der am 22. Oktober beginnenden Europa-League-Gruppenphase schon unter Dach und Fach, was aber für Trainer Ferdinand Feldhofer nach der Niederlage in Linz kein Trost war. "Die Enttäuschung ist groß", gestand der Steirer und kritisierte: "Nach dem 0:1 haben wir über weite Strecken zu wenig gemacht in unseren Offensivaktionen, hatten viel zu wenig Genauigkeit, und wir waren auch nicht aggressiv genug gegen den Ball. Uns fehlte die Präzision und Durchschlagskraft im letzten Drittel."

Für den mit drei Punkten aus den ersten drei Runden gestarteten WAC geht es am Samstag mit dem Heimspiel gegen den SKN St. Pölten weiter. Einen Tag später gastiert der bei sieben Zählern haltende und noch unbesiegte LASK im Duell der beiden ersten Salzburg-Verfolger bei Rapid.